19. Wattwurmtreffen 2019

Die „Wattwürmer Esens“ haben geladen und es sind wieder viele Motorroller-Fahrer aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Westerholt gekommen.

Genutzt wurde das private Gelände und die große Halle von Uwe und Miriam. Den beiden und allen anderen Wattwürmern ein großes Dankeschön für ihre Mühe, ihr Engagement und die viele Freizeit, die sie für diese Veranstaltung geopfert haben. Ich hoffe, es war auch für die Wattwürmer ein Erfolg und das keine Kosten offen bleiben!

Foto von Ekkehard Kaplan, vielen Dank!

Für mich war die Anfahrt sehr nass. Die letzte Stunde regnete es nur noch und auch nach der Ankunft blieb es regnerisch.

Warm aber leider sehr regnerisch!

Mir taten die Jungs und Mädels auf dem angrenzenden Zeltplatz leid! Übrigens, auch hier war alles super organisiert. Duschen, WCs, Frischwasser. Selbst für Frühstück wurde gesorgt.

Es waren viele Rollerclubs vertreten. Witzigerweise haben die meisten „Rollerfreunde“ im Namen. Es waren z.B. da:

  • Rollerclub Ammerland
  • HGF Haltener Großroller Freunde
  • Roller-Club Blaue Wolke
  • Großroller-Freunde Hamm
  • Rollerfreunde Hamburg
  • Alster Roller
  • Scooter Club Bonn
  • Rollerstammtisch-Unterweser
  • R-T-S-H Rollertreff-Schleswig-Holstein
  • Rollerfreunde Rheinland
  • Rollerfreunde Elsdorf
  • Rollerfreunde Koblenz

Und viele weitere mehr!

Bei den Motorrollern gab es einige Raritäten zu bestaunen…

Zündapp ASB Roller aus dem Jahre 1954
Zündapp ASB Roller aus dem Jahre 1954

Oder dieser sehr energisch gestaltete MP3 von Piaggio:

Ausserdem wurden gesichtet:

  • Diverse Suzuki Burgman 650, aller Jahrgänge
  • Mind. genauso viele Suzuki Burgman 400
  • 1 Yamaha X-Max 300
  • 1 Yamaha X-Max 250
  • 1 Yamaha T-Max 550 DX
  • 1 Kymco AK 550
  • 2 Kymco Myroad 700i
  • 2 BMW 650 GT
  • 2 Can Am
  • 1 Honda Goldwing mit Beiwagen
  • wenige Motorräder (warum auch immer…!)
  • 2 Piaggios X10
  • 1 Honda Intega
  • 3 Honda Silverwing
  • und und und…

Neben vielen Aktivitäten gab es natürlich auch ein paar Touren zu fahren. Auf unser Tour waren wir nur zu viert. Unser Scout Heiko von den Wattwürmern Esens führte uns durch Sturm und Regen an das Emssperrwerk bei Gandersum und zum Fischbrötchen essen nach Greetsiel, einem malerischen Ort mit Hafen.

Die Wattwürmer sind tolle Gastgeber gewesen. Sie hatten an alles gedacht. So gab es Kaffee und Kuchen, fast rund um die Uhr. Freitag Abend hatten sie eine leckere Gulaschsuppe angeboten, Samstagmittag war ein Fischwagen vor Ort und am Samstag Abend gab es Gyros und Bratwurst. Alles für kleines Geld! Ganztägig von Freitag bis Samstag hatten sie in der Halle einen Getränkewagen stehen.

Neben den Ausfahrten hatten die Wattwürmer Esens eine Tombola veranstaltet oder das Ostfriesen-Abitur durchgeführt.

Ebenfalls am Samstag fand in der Halle ein Motorrad-Gottesdienst statt. Die wirklich gute Predigt lautete “ Die Kurve kriegen“. Auf der Strasse und im wirklichen Leben.

An dieser Stelle allen Wattwürmern Esens, ihren Familien und ihren Freunden noch einmal ein großes Dankeschön für die 3 wunderbaren Tage! Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Foto von Ekkehard Kaplan, vielen Dank!

Ausserdem sei noch das Gästehaus Mühlenblick in Westerholt erwähnt. Ich hatte dort ein einfaches und günstiges Zimmer inklusive Frühstück gehabt. Das Frühstück fand im Wintergarten statt und war üppig. Auf dem Foto fehlt nur noch das frisch, perfekt gekochte Ei! Da es an zwei Morgen hintereinander perfekt war, kann man nicht vom Zufall sprechen. Und da ich als Teetrinker gerne Traditionen schätze, gab es original Ostfriesentee. Und zwar so wie ihn die Ostfriesen trinken: Kandis, Tee, Sahne. Nicht rühren!

Am Sonntag, viertel vor 9.00 Uhr ging es bei besten Wetter mit Uli von den „Hamburger Rollerfreunden“ Richtung Heimat. Unser Weg führte uns über Landstrassen bis zur Fähre in Wischhafen. In Glückstadt trennten sich dann unsere Wege. Bis zum nächsten mal…!

Nachfolgend ein Video vom Wattwurmtreffen 29.08.2015. Ich habe 121 Motorroller und Motorräder gezählt. Den Can Am habe ich übersehen… 😉

Tour in das Harzvorland

Am Freitag den 02.08. startete ich meine Tour Richtung Harzvorland. Mein Ziel war dort das Städtchen Bad Gandersheim.

Seit über 20 Jahren besuche ich in unregelmässigen Abständen diese Gegend, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und diesmal habe ich mir einen Traum erfüllt und bin mit meinem Motorroller gefahren.

Die Krönung war aber, dass meine Frau bereits zur Reha vor Ort war. So konnten wir zwei tolle Tage zusammen auf den Roller verbringen.

In Gehrenrode

Wem das Weserbergland gefällt, dem wird auch das Harzvorland und der Harz gefallen. Kurvenreiche Strecken in den Ebenen oder in den Bergen fordern einen immer wieder aufs neue. Und wenig Verkehr auf den Strassen macht das Fahren zur Freude!

Erste Pause in Geesthacht, Borghorster Elbwiesen
Erste Pause in Geesthacht, Borghorster Elbwiesen

Die Landschaft ist abwechslungsreich und die Orte sind kulturell vielfältig. Da weiss man oft nicht, wo man anfangen soll den Harz näher kennenzulernen.

Der Dreizigjährige Krieg im 16. Jahrhundert hat überall im Harz Spuren hinterlassen. Zahlreiche Kirchen und historische Friedhöfe laden zu einem Geschichtsrundgang ein.

Ich habe diesmal die Orte Bad Gandersheim, Lamspringe, Wolperode, Clausthal-Zellerfeld und Gehrenrode besucht.

Bad Gandersheim kämpft zur Zeit mit dem Verfall. Viele Kurkliniken mussten schliessen. Für Reisende ist dieser Ort dank seiner Kirchen und den Kuranlagen sehr reizvoll. Mittlerweile kann man günstige Pensionszimmer bekommen. Und das direkt am See in Bad Gandersheim.

In Lampringe wollte ich eine Kirche, die zum Kloster Lampringe gehört, besuchen. Die Klosteranlage ist sehr großzügig angelegt! Leider haben Kirchen mittlerweile auch Öffnungszeiten, vermutlich wegen Diebstähle und Vandalismus. Auch in Lampringe ist eine lange Geschichte zu erfahren.

Weiter ging es nach Clausthal-Zellerfeld um die Marktkirche zu besuchen. Diese Kirche ist vollständig aus Holz weil…GESCHICHTE!

Diese Kirche wird gerade renoviert und war daher – geschlossen. Vor Ort hat uns eine nette ältere Dame etwas zur – ACHTUNG – Geschichte der Kirche erzählt.

Auf dem Weg von Lamspringe nach Clausthal-Zellerfeld kamen wir an Bad Grund und der Tropfsteinhöhle vorbei. Der Parkplatz davor dient auch als Motorrad-Treffpunkt. Dort standen ca. 15 BMW K1200 LT. Als wir ca. 1 Stunde später den Weg wieder zurückkamen, standen die immer noch da. Da musste ich dann doch herzhaft lachen. Aber jedem das seine…

Unser Rückweg sollte uns nach Wolperode führen. In das Bauerncafe Sprengel. Auf dem Weg dahin, wieder eine – geschlossene – Kirche.

Das Bauerncafe Sprengel kann ich nur wärmstens empfehlen! Übrigens haben sie auch Gästezimmer und einen kleinen, aber feinen Wellnessbereich. Ausserdem gibt es noch ein weiteres Bauerncafe in Wolperode, welches selbst gemachtes Eis anbietet. Und wer mal wissen will, wie richtiges Milcheis schmecken kann, sollte zugreifen! Ausserdem hat Wolperode eine kleine Kirche und einen kleinen Friedhof.

Weiter geht es auf unserer Kirchen-, Kurven- und Esstour. Zum Abschluss sei auch das italienische Restaurant La Fattoria in Gehrenrode empfohlen. Der Hausherr begrüßt kernig seine Gäste, die Bedienung ist genauso wie die Küche professionell. Bei gutem Wetter kann man im Innenhof sitzen, geschützt von umgebenen Resthof. Man blickt gen Hang. Nur eine kleine enge Strasse führt zu diesem Restaurant. Ich hatte eine Pizza mit Gorgonzola, Birne und Parmaschinken – KÖSTLICH!

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder zurück nach Quickborn. Auch diesmal führte die Tour über Land- und Bundesstrassen. 820 km in 3 Tagen sind nicht von schlechten Eltern. Der Yamaha X-Max 300 hat auch diese Tour ohne Beanstandung gefahren. In den Bergen zu zweit ging ihm natürlich öfter mal die Puste aus. Ich freue mich auf die nächste Tour. Die geht zu den Wattwürmern Esens zum Wattwurmtreffen 2019…

Historische Schleuse Kluvensiek

Auf meiner Tour zum Fähranleger Sehestedt bin ich auch an der Schleuse Kluvensiek vorbei gekommen.

Dieser historische Bau ist es Wert mit einer längeren Pause oder einem gezielten Besuch bedacht zu werden. Vor Ort befindet sich auch ein Pavillon der umfangreich und detailliert beschreibt, welche Bedeutung der Eider-Kanal auf die Wirtschaft vor Ort hatte und welche bauliche Meisterleistung diese historische Schleuse darstellt.

Schleuse Kluvensiek aus dem Jahre 1784 – Fertigstellung der Restauration 2012

Der Eider-Kanal verband von 1784 bis 1890 die Kieler Förde bei Kiel-Holtenau mit dem natürlichen Flusslauf der Untereider bei Rendsburg. Der Kanal bildete für die Schifffahrt zusammen mit der Eider eine Wasserstraße zwischen der Nordsee und der Ostsee.

Bedeutende Teile des Eider-Kanals stehen unter Schutz. Da die Wasserstraße im 18. und 19. Jahrhundert in die Gestaltung Adliger Güter, die direkt am Kanal lagen, einbezogen wurde, entstand eine bedeutende historische Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein. Als Landschaftsschutzgebiete sind seit 1939 der Abschnitt „Alter Eider-Kanal beim Gut Kluvensiek“ in Bovenau mit einer Größe von 33,1 ha und seit 1961 der Abschnitt „Alter Eiderkanal, Gutspark Stift und Umgebung“ in Altenholz mit einer Größe von 38,3 ha geschützt. Seit 1938 steht zudem ein Teil des alten Eiderkanals in Altenholz als Standort des Braunen Streifenfarns (Asplenium trichomanes) und des Zerbrechlichen Blasenfarns (Cystopteris fragilis) als Naturdenkmal unter Schutz. Unter Kulturdenkmalschutz stehen unter anderem bei Altenholz/Felm die Rathmannsdorfer Schleuse des Eiderkanals von 1781 und das ehemalige Stallgebäude dieser Schleuse (um 1780), in Bovenau das Herrenhaus Kluvensiek von 1777/1837 mit der ehemaligen Schleuse (1782/1784), der Zugbrücke von 1849/1850 und dem Gutsgarten, sowie in Krummwisch die ehemalige Eiderkanalschleuse Klein Königsförde (1777/1784) Quelle Wikipedia

Historische Sehenswürdigkeit

Top 10 Modelle der Kraftroller bis Juni 2019

HerstellerModellZulassungen
1PiaggioVESPA GTS-300 SUPER3.951
2 Piaggio MP3 500 LT514
3YamahaX-Max 300504
4HondaSH 300A409
5KymcoXciting 400395
6PiaggioBeverly 350 Sport Touring343
7Honda Forza 300320
8BMWC 400 GT317
9BMWC 400 X298
10PeugeotMetropolis 400258

Wie zu erwarten war, Piaggio führt mit der Vespa GTS 300 und dem MP3 500 LT mit großer Überlegenheit die Tabelle an.

Auf Platz 3 kommt mein Lieblingsroller der Yamaha X-Max 300. Erstaunlicherweise konnte der Forza 300 nicht die Verkaufszahlen vom X-Max 300 überholen, obwohl er in vielen Tests besser als der X-Max 300 dargestellt wurde. Leider nicht unter den TOP 10 ist der Suziki Burgman 400. Über den Misserfolg kann man nur Mutmassen. An der Qualität und den Fahrleistungen kann es nicht liegen. Die ist unstrittig! Und beim Preis toppt der 400er BMW den Burgman 400 um längen.

Erfreulicherweise gibt es insgesamt bei den Kraftrollern ein Plus von 27,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum!

Hersteller-Übersicht Kraftroller bis Juni 2019:

Quelle

Imbiss in Kiel mit Blick auf die Förde und den Nord-Ostsee-Kanal

Es gibt sie noch, die kleinen Dinge, die wenig Kosten und große Freude machen. Eine dieser Perlen ist der „Förde- und Kanalblick“ in Kiel.

Auf einer Tour mit den Alster-Roller führte unser Scout uns an diesem tollen Aussichtsort.

Der Förde- und Kanalblick

Der Imbiss liegt an der Nordmole des Scheerhafens direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Der Imbiss selbst ist wirklich zu vernachlässigen, kaufen sollte man trotzdem dort, immerhin stellt der Imbiss Tisch und Stühle bzw. Strandkörbe!

Man sitzt Promenaden artig in den Strandkörben oder auf der simplen Gartenbestuhlung. Einfach, aber liebenswert. Und deshalb auch günstig bei den Preisen im Imbiss.

Und dann geht das Entschleunigen los. Auf die Förde gucken, Schiffe und Boote kommen und fahren sehen. Schaut man in Richtung des Nord-Ostsee-Kanals kann man sehen, wie Schiffe durch die Schleuse fahren. Dazu das Möwengeschrei, so kann man auch den Wind und das Wetter geniessen. Motorrollerfahrer freuen sich über das WC in unmittelbarer Nähe. Alle anderen auch…

Förde- und Kanalblick
Mecklenburger Str. 58
24106 Kiel

Hamburger Süllberg, mediterranes Flair an der Elbe.

Viele Jahre ist es her das ich in Blankenese am Strandweg war und das Panorama genossen habe. Nun war es endlich wieder soweit und ich besuchte letzte Woche den traumhaften Ort an der Elbe…

Vom Strandweg aus schaut man auf den 74 Meter hohen Süllberg mit seinen vielen weissen und bunten Villen. Diese sind mit über 5000 Stufen mit einander verbunden. Bekannt auch unter den Namen „Treppenviertel Blankenese“.

Dieser Ort ist über Jahrhunderte gewachsen. Wer sich die Mühe macht die vielen Treppen zu begehen, wird kleine Perlen zwischen all den anderen tollen Häusern finden. Das älteste Haus besteht im Kern seit 1570 und ist somit eines der ältesten Häuser Hamburg. Also, wer gut zu Fuss ist sollte diese Art der Begehung wählen. Man kann den Süllberg auch mit öffentlichen Verkehrsmittel und dem Fahrrad erreichen.

Ich habe mich für den Motorroller entschieden. Mit diesem kommt man wunderbar durch die kleinen Gassen und kann das südländische Flair wirken lassen. Ausserdem kann man fast überall halten und sich in Ruhe die ehemaligen Fischer und Kapitäns-Häuser ansehen.

Unten am Strand angekommen sollte man den Strandweg genüsslich weiterfahren bis zum Falkensteiner Weg. Wer will besucht den Strand und/ oder einen Platz in einem Cafe oder Restaurant. Kommst Du die Blankeneser Hauptstrasse runter, solltest Du links in die Sackgasse abbiegen. Ganz am Ende findet man einen alten Baum unter dem man lauschig sitzt. Und von dort dem Treiben auf der Elbe zu sieht.

Aber Achtung! Die Strassen durch den Süllberg zum Strandweg sind am Wochenende für alle KFZ gesperrt!

Nortorf – Geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holstein

Matze Schwarz von den Rollerfreunden Syke macht eine 8 Tagestour durch Deutschland. Die erste Etappe ist der Norden. Danach geht es über Mc Pom und Brandenburg weiter nach Westdeutschland bis in Westdeutschland die Heimreise stattfindet. Matze besucht die Mittelpunkte seiner Ziele.

Sein erstes Ziel war der Mittelpunkt von Hamburg – die Kirche St. Gertrud auf der Uhlenhorst.

Weiter ging es zum geografischen Mittelpunkt in Schleswig-Holstein. Und weil er dabei durch Quickborn kam, war es mir ein Vergnügen Matze bis Nortorf zu begleiten.

Zum kurzen Kennenlernen reichte uns ein leckerer Kaffee und ein Stück Kuchen. So lernen sich Norddeutsche kennen und so verabschieden sie sich auch wieder.

Unsere Tour führte durch Bad Bramstedt und dann weiter Richtung Brokstedt durch Aukrug bis Gnutz. Eine kurze Tankpause und dann ab zum geografischen Mittelpunkt.

Wikipedia beschreibt das Ziel so:

„Als geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holsteins wurde ein Punkt im Ortsteil Thienbüttel der Stadt Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde bestimmt und im Jahr 2001 gekennzeichnet. Seine Position ist 54 Grad, 11 Minuten und 7,9353 Sekunden Nördliche Breite, 9 Grad, 49 Minuten und 19,5452 Sekunden Östliche Länge.

Der Punkt wurde auf Initiative des NDR vom Landesvermessungsamt errechnet. Schleswig-Holstein wurde dafür in mehr als 30.000 „planerische Dreiecke“ eingeteilt, die per Computer ausgewertet wurden. Der Mittelpunkt befindet sich an der Straße zwischen Nortorf und Brammer, rund einen Kilometer hinter dem Nortorfer Ortsschild in Richtung Brammer auf der rechten Straßenseite. Quelle

Matze und ich wurden an diesem stillen Ort ganz andächtig, nur gestört durch die wenigen Kühe in unserer Nähe.

Und nun kam, was kommen musste: Der Abschied.

Matze fuhr nach Kiel weiter und ich wieder übers Land zurück nach Quickborn. Aber…

Schön war es! Matze ist ein cooler Typ. Sehr gerne habe ich ihn das kurze Stück seiner Tour begleitet. Ich wünsche ihm weiterhin viel Freude bei seinem Vorhaben und ganz viele Rollerfreunde. Matze, wir sehen uns wieder!

Seine Leidensgeschichte könnt ihr auf Facebook nach lesen. Sucht einfach nach Matze Schwarz oder Rollerfreunde Syke, denn diese Tour hat einen sehr ernsten Hintergrund. Dort könnt ihr auch mit Matze in Verbindung treten.

„Ich werde vom Roller abgezogen…“

Das Internet hält so einige Perlen bereit. Eine davon ist dieses Video. Der junge Mann fährt ein Klein- bzw Leichtkraftrad von Yamaha mit 125 ccm. Und staunt nicht schlecht, das ein Motorroller, in diesem Fall wahrscheinlich ein Sym 600, ihn stehen lässt.

Nach einigen Ampelstarts dämmert es den jungen Mann, dass es sich scheinbar um einen großen Motorroller handelt. Schaut das Video, es tut der geschundenen Roller-Seele gut! 😉

Tour ins Weserbergland mit den Alster-Rollern

Vom 2.06. – 07.06.2019 war ich mit meinen Roller-Freunden der Alster-Roller im Weserbergland unterwegs.

Waltershof Rastplatz und Treffpunkt der Alster Roller
Zwei Burgman 400, ein X-Max 300 und ein Piaggio MP3 waren am Start

Bei noch kühlem Wetter starteten wir von Waltershof aus Richtung Lauenförde. Die Villa Löwenherz war unser Ziel.

Unser Scout R. hatte eine tolle Tour zusammengestellt, abseits der Autobahn. Aber es kam alles etwas anders als geplant! Denn sein Navi hielt mit der Scheibenhalterung nicht an der gewölbten Rollerscheibe und fiel ständig herunter. Dazu kamen einige Umleitungen, die so nicht eingeplant waren.

Kurzerhand wurde mir die Tourführung aufgetragen. Ich hatte keinen Plan, denn ich wollte nur passiv mitfahren, hatte aber eine funktionierende Navi-Halterung.

Langsam stiegen die Temperaturen auf Mitte 20 Grad, wir schlängelten uns an Staus vorbei, rasteten auch einmal spontan in einem griechischem Restaurant.

Parken beim Griechen

Am liebsten waren uns schattige Plätze die so ihre Tücken hatten. Ein Fahrzeug stürzte um, zum Glück kam weder Fahrer noch Fahrzeug zu Schaden…

Weserbergland Tour

Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich die Villa Löwenherz in Lauenförde. Die Qualität der Zimmer ist strittig, unstrittig ist der gute und freundliche Service, dass Frühstücks- sowie Abendbüffet. Beides Qualitativ und Quantitativ für den Preis angemessen. Nachfolgend ein paar Impressionen vom Hotel.

Die Villa Löwenherz bietet eine Menge Touren an, die von den Inhabern liebevoll „erfahren“ wurden. Als Service spielen sie diese Touren aufs Navi und geben noch die Tour ganz old school als Ausdruck mit. Und wir haben auch beides gebraucht.

Eine von vielen Touren der Villa Löwenherz

Wir hatten vier Touren ausgesucht. Für jeden Tag eine. Mein persönlicher Favorit war die Tour 1 (170 km). Aber auch die Touren 5 (Solling), 7 (5 Brücken, zwei Fähren) und 29 (Weserstein, Hann.Münden) waren toll. Wobei mein Navi Garmin 595 die letzten beiden Tage doch die Touren stark veränderte und so mehr Kilometer zusammen kamen als geplant.

Die Strecken waren oft sehr anspruchsvoll, sehr kurvig und führten durch traumhafte Landschaften an der Weser, durch Weserbergland oder schöne Orte…

Wir waren in so vielen Orten, sind so viele Strassen gefahren, da verliert man schnell den Überblick. Auch das Wetter war auf unser Seite, bis auf einen Tag. Und auch nur für kurze Zeit. Nach ca. 1,5 Stunden ging unsere Reise bei bestem Wetter weiter.

Naja, am Donnerstag hatten wir den Vormittag auch Regen, aber sonst…††

Allerdings war es auf dem Köterberg (495,8 m) mit ca. 10° C sehr frisch und vor allem verhangen. Wolken essen, aber keine Aussicht auf dem beliebten Motorradtreffpunkt im Weserbergland…

Die Solling-Tour fiel auf einen Donnerstag, an dem Tag war es sehr schattig und regnerisch. Das Weserbergland ist auch bei Regen attraktiv, aber Kurven und das allgemeine Fahren war dann doch nicht so das Ding…

Am Freitag nach dem Frühstück dann wieder das Chaos mit dem Navi. Der Heimweg führte letztlich über die Autobahn und in Hamburg über den Hafen. Eine tolle Tour mit einem sehr stimmigen Team. Gerne jederzeit wieder!

Rezo: Ist das nur Meinung oder kann das weg?

#diezerstörungdercdu zeigt vor allem eins, nämlich das es der jungen Generation reicht. Das sie verstanden hat, dass es um mehr als nur persönliches Wohlbefinden geht.

Mehrere 100.000 junge Menschen weltweit bei den #fridaysforfuture Demos waren nur der Anfang. Und vielleicht zeigt es sich, dass es der Anfang vom Ende der jetzigen, dekadenten Gesellschaft ist.

Rezo zeigt und sagt in seinem Video, was Sache ist. Er nennt viele Quellen und zeigt Widersprüche auf. Lügner und Profiteure, die der Hauptgrund für die Zerstörung unserer Welt sind, werden hier grob genannt.

In der Sprache und Kommunikation des Videos ist Rezo ganz nah bei den jungen Menschen aller Altersklassen. Und erreicht daher auch uns „Alten“. Und genau darin liegt die Sprengkraft dieses Videos. Es erreicht uns alle.

Als ich das Video startete, hatte es bereits 7.000.000 Klicks, nur zwei Stunden später sind es über 300.000 mehr.

Und nein, es wird in der Gänze mit seinen Fakten nicht widerlegt werden können. Ein weiterer Grund dafür, dass dieses Video „Zerstörung der CDU“ und die „Fridays for Future“ Demos sich weiter entwickeln werden.

Und das alles vor der Europa-Wahl am kommenden Sonntag. Wer dieses Video gesehen hat, kann nicht mehr leugnen, von den Ursachen der Umwelt-, Klima- und Gesellschaftszerstörung gewusst zu haben. Dafür ein großes Danke an Rezo und Greta Thunberg und all die Menschen, die ihre Augen nicht vor der Wahrheit verschliessen!

Als Leser musst Du nicht meiner Meinung sein. Danke, dass Du bis hierher gelesen hast. Vielleicht gefällt Dir das Video ja, dann teile es ruhig.