In meinem Blog habe ich bereits mehrfach über das Verhältnis zwischen Motorrollerfahrern und Motorradfahrern geschrieben.
Und so wirklich neue Aspekte sind in der Zwischenzeit nicht dazugekommen.
Nun hat „Kasi on Tour“ ein Video veröffentlicht mit dem Titel „Sind Rollerfahrer die besseren Biker?“
Natürlich geht es kontrovers zu und letztlich gibt es auch keinen Konsens. Wie denn auch bei diesem komplexen Thema.
Ich habe das für mich und meine Community bereits klar eingeordnet. Es gibt unterschiedliche Interessenverbände: Vespa-Clubs, reine Frauengruppen, Harley-Fahrer, GS-Fraktionen – und eben auch Motorrollerclubs. Jeder für sich mit eigener Ausrichtung.
Und genau da liegt für mich der Punkt: Ich halte nichts davon, alles miteinander zu vermischen. Nicht, weil das eine besser oder schlechter ist – sondern weil jede Gruppe dann am stärksten ist, wenn sie weiß, wofür sie steht.
In meinem Fall sind das die Alster-Roller. Motorroller ab 125 ccm, klar ausgerichtet, mit eigener Linie.
Über das WARUM habe ich bereits geschrieben. Interessant fand ich diesmal etwas anderes: In den Kommentaren zum Video kamen zwei bestätigende Stimmen aus der Motorrad-Community selbst. Nur zwei – aber bemerkenswerte…


Sie zeigen für mich einen einfachen Gedanken: Abgrenzung ist keine Spaltung. Abgrenzung ist Klarheit.
Wer alles sein will, wird beliebig. Wer eine Linie hat, wird erkennbar.
Und genau darum geht es am Ende: Nicht besser zu sein als andere – sondern zu wissen, wer man ist.
In diesem Sinne, DLzG
Uwe
