Heute stand für meinen TMax 560 der TÜV an. Kein Grund zur Sorge: Der Prüfer war zufrieden – keine Mängel, alles im grünen Bereich. Mit vier Jahren auf dem Buckel und 41.000 Kilometern auf dem Tacho ist das für einen TMax auch keine Überraschung.
Da das Wetter mitspielte und der Regen ausblieb, nutzte ich die Gelegenheit für eine spontane Tour – ursprünglich ab Kaltenkirchen geplant, letztlich über fast drei Stunden durch Schleswig-Holsteins Norden. In der beigefügten Grafik seht ihr jedoch eine kleine Änderung: Künftig starte ich diese Tour ab Quickborn – das ergibt einfach mehr Sinn, auch logistisch.
Originaltour nach Google MapsMittlerweile stark abgeänderte Tour.
Zunächst ging es über Schmalfeld und Lentföhrden Richtung Weddelbrook. Eine Gegend, die mich jedes Mal begeistert: ruhig, kurvig, landschaftlich schön. Man könnte dort gut den ganzen Tag verbringen und einfach Strecke machen.
Eigentlich war Itzehoe angepeilt, aber der Stadtverkehr reizte mich wenig – also drehte ich in Schlotfeld um. Die Gegend verlor ohnehin etwas an Charme. Stattdessen schlug ich den Bogen über Kellinghusen ein – und landete schließlich auf der Strecke Richtung Rosdorf und Rade. Eine goldrichtige Entscheidung! Diese Passage mit ihren Kurven, der hügeligen Landschaft und den weiten Blicken versprühte echtes Urlaubsfeeling.
Klingt doch fast nach Urlaub, oder? ^^
Zurück ging es über Willenscharen, eine Strecke, die wir bei Ausfahrten häufiger nutzen – nicht nur wegen der schönen Kurven, sondern auch wegen des bekannten Parkplatzes, der zum kurzen Verweilen einlädt.
Ein kurzer Stopp in Bad Bramstedt durfte nicht fehlen – genauer gesagt in der Eisdiele Venezia. Wer dort noch nicht war: klare Empfehlung! Leckeres Eis, guter Kaffee und ein freundlicher Service – was will man mehr?
Salted Caramel und Snickerseis
Den Rückweg nahm ich über Struvenhütten und genoss noch einmal das entspannte Dahingleiten über schmale Landstraßen. Insgesamt eine richtig schöne Tour, mit viel Natur, wenig Verkehr und einem Mix aus bekannten und neuen Streckenabschnitten.
Fazit: Diese Route gehört definitiv ins Repertoire – besonders ab Quickborn. Für alle, die mal spontan ein paar Stunden rauswollen: klare Empfehlung. Und wer die Strecke über Rade noch nicht kennt, sollte sie unbedingt einmal unter die Räder nehmen – es lohnt sich.
In diesem Sinne passt auch meine eigene Musik ganz gut!
13.07.2025: Geplant war ja, mit den Alster-Rollern eine Tour ins Blaue zu machen. Aber der heutige Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Und so sagte einer nach dem anderen die Teilnahme ab.
Allein, allein…Rainer ist da!
Aber einer hatte keine Angst vor schlechtem Wetter: Rainer!
Dank Rainer hatten wir letztlich eine tolle Tour, die anders verlief als geplant. Unser Ziel sollte der Selenter See werden. Ich war bereits letztes Jahr am Selenter See und die Tour dahin hatte mich damals schon komplett begeistert.
Das Navi hatte heute einen guten Tag und mit ein klein bisschen manueller Nachbesserung hatten wir eine super Strecke gehabt.
Drei Regenschauer konnten uns nicht ausbremsen, und so fuhren wir auf der Hin- und Rücktour an folgenden Seen vorbei:
Warder See, Stocksee, Großer Plöner See, Kleiner Plöner See, Lanker See, bis wir am Selenter See ankamen. Der übrigens der zweitgrösste See in Schleswig-Holstein ist. Dort machten wir eine längere Pause, genossen unsere Fischbrötchen und planten den Rückweg.
Vor dem Cafè – BistroLecker Matjes BrötchenDer Platz vom Wasser aus…Der Platz vor dem Cafè – BistroRechte Seite des Selenter SeesAuf dem Steg…
Vorsichtshalber zog ich meine gelbe Regenpelle an, zum Glück habe ich sie nicht gebraucht.
Zurück ging es am Lebrader Teich, Trammer See, Schöhsee, Suhrer See sowie dem Vierer See vorbei.
Das Ganze auf Landstraßen, fernab vom Trubel, durch wunderbare Landschaften.
In Bad Oldesloe trennten sich Rainer und mein Weg. Und meine Regenpelle durfte unter der Sitzbank verschwinden.
Bis Quickborn hatte ich noch Glück mit dem Wetter, es zog sich bereits wieder bedrohlich zu.
Manchmal wird man für seinen Mut belohnt. Anders erging es einem befreundeten Rollerclub. Da waren zwar 10 Mann zusammengekommen, dafür hatten sie sehr viel Regen. Man kann nicht alles haben – LOL!
05.07.2025: Die Rollerfreunde Prignitz hatten sich vorgenommen, Schleswig-Holstein zu erkunden. Ihr Ziel war der Mittelpunkt unseres Bundeslandes. Mit Matze von den Rollerfreunden Syke war ich 2019 schon einmal in Nortorf, direkt am Mittelpunkt von Schleswig-Holstein.
Weil das von Quickborn aus gar nicht so weit entfernt ist, habe ich mich den Rollerfreunden aus Prignitz gerne angeschlossen – zumal es nicht unsere erste gemeinsame Tour war.
Wir trafen uns in Tangstedt auf dem Edeka-Parkplatz. Das Wetter sollte eigentlich durchwachsen und sehr regnerisch werden. Deshalb hatte ich mir extra neue Regenklamotten besorgt. Gebraucht habe ich sie aber nicht.
Ich führte die Rollerfreunde Prignitz über schöne Landstraßen bis kurz vor Neumünster. Unsere fantastische Strecke führte über den Götzberg bei Henstedt-Ulzburg, weiter durch Kisdorf, Kattendorf, Struvenhütten, Hartenholm und Heidmühlen bis nach Boostedt.
Dort übernahm das Navi die Führung und brachte uns prompt durch die – wie ich finde – hässlichste Stadt Schleswig-Holsteins: Neumünster. Und ich bekam in unserer kleinen Pause von Keith den lustigen Aufsteller geschenkt.
Zwischendurch informierten wir Dieter H., dass wir um 14:17 Uhr am Mittelpunkt sein würden.
Sender. Empfänger. Problematik!
Dieter wartete nämlich in Nortorf auf dem Marktplatz – das ist jedoch nur der Mittelpunkt von Nortorf. Zum Glück war Dieter H. geduldig, und so fanden wir uns schließlich dort zusammen. Wirklich ein lauschiger Platz, an dem wir auch noch einen begeisterten Vespa-Veteranen kennenlernen durften.
Von dort aus führte uns Dieter H. zum Hotel der Rollerfreunde in Molfsee – in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem neuen Außenminister Johann Wadephul.
Hier trennten sich dann unsere Wege. Ich hatte noch gut eine Stunde Heimweg vor mir, während der Himmel bereits tief voller Regen hing.
Der Regen kam dann auch – allerdings nicht auf meinem Heimweg, sondern blieb dort in der Region.
Im August sind die Rollerfreunde Prignitz drei Tage lang bei uns Alster-Rollern zu Gast. Darauf freue ich mich schon sehr!
Bis dann – und immer dran denken: Moin und herzlich willkommen!Und kiek mol wedder in!
PS: Keith Richards ist euch bestimmt auch aufgefallen, oder? Und wie witzig, er heisst im wirklichen Leben Dieter…
Am vergangenen 28 Juni 2025 stand für die Alster-Roller ein besonderer Termin im Kalender: Das 15-jährige Bestehen der Gemeinschaft sollte standesgemäß gefeiert werden – natürlich mit einer Tour auf den Motorrollern und gemütlichem Beisammensein.
Die Alster-Roller trafen sich um 9:00 Uhr am EDEKA in Tangstedt und machten sich dann unter der Führung von Siegi auf den Weg Richtung Malente. Die Strecke führte durch viele schöne Abschnitte, die zum entspannten Dahingleiten einluden und einmal mehr zeigten, warum die Alster-Roller so gerne durch ihr Heimatland, Schleswig-Holstein, gemeinsam unterwegs sind.
In Malente angekommen, wartete schon der nächste Programmpunkt: Dank Ingrids Organisation hatten die Alster-Roller Plätze auf der Fünf-Seen-Fahrt sicher. Die rund einstündige Bootstour bot herrliche Ausblicke und Zeit, um ein bisschen zu schnacken und das Jubiläum in aller Ruhe zu genießen.
Hungrig musste anschließend niemand bleiben: Im Bootshaus Dieksee waren für die Gruppe Tische reserviert. Dort konnte jeder selbst entscheiden, ob es ein Fischbrötchen oder lieber etwas anderes sein sollte – das Team hatte extra dafür eine kleine Auswahl vorbereitet.
Nach der Mittagspause übernahm Hansi und führte die Alster-Roller weiter in Richtung Aukrug. Gegen 15:30 Uhr erreichte die Gruppe Café „Alte Kaffeewirtschaft“, wo sie den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen konnten. Eine kleine Rede von Holger, Eddas Sohn, erinnerte an die vergangenen Jahre. Edda selbst hatte zudem wieder liebevoll an alle Alster-Roller & Friends gedacht und kleine Leckereien vorbereitet. Außerdem brachte sie ihre Worte sogar ausgedruckt mit, damit jeder sie noch einmal nachlesen konnte. Uwe hatte dann auch noch ein paar Worte an die Runde gerichtet.
Bevor die Alster-Roller das Café gegen 17:30 Uhr verlassen mussten, nutzten sie die Gelegenheit für ein Gruppenfoto im Freien. Ein schöner Abschluss, der den Tag rund machte.
Alles in allem war es ein gelungenes Jubiläum, das nicht nur die lange Geschichte der Alster-Roller unterstrichen hat, sondern auch wieder gezeigt hat, wie gut die Truppe funktioniert. Vielen Dank an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben – sei es durch Organisation, kleine Aufmerksamkeiten oder einfach dadurch, dass sie dabei waren.
Das Thema Dreirad Motorroller geht in der allgemeinen Euphorie der Biker klang- und sanglos unter.
Einen Motorroller mit zwei Rädern zu grüßen und zu akzeptieren, fällt den „gestandenen“ Motorradfahrern schon sehr schwer. Aber wenn der Scooter auch noch ein drittes Rad hat, dann ist wirklich Schluss mit lustig.
Genial zu sehen, wie die „Biker“ selektiv die Gruppe grüßen! Schlimm ist, wenn man aus Versehen in eine Gruppe Motorräder kommt. Die entgegenkommenden Brüder im Geiste haben keine Scheu vor Peinlichkeiten, ihrerseits.
MP3 530 und Trycity 300Trycity 300 und Peugeot 400
In den letzten fünf Jahren hat sich zu diesem Thema bereits viel getan und bei meinem Club, den Alster-Roller, fahren immer mehr PilotInnen auf drei Rädern mit.
Die Gründe mit einem dreirädrigen Motorroller zu fahren sind vielfältig. Ich lasse diese mal aussen vor. Denn es zählt ja, was der Fahrende daraus macht.
Und Jahreskilometerleistungen um die 8.000 -10.000 Kilometer (und mehr) sprechen für sich. Da kommt so mancher Schönwetterfahrer auf seinem fetten Motorrad in 10 Jahren nicht ran.
Mittlerweile gibt es reichlich Auswahl. Egal ob die Dreirad-Scooter von Piaggio, Yamaha, Peugeot, Kymco oder Quadro V3 kommen, Spass machen sie alle und an Leistung für den Spass und die Freude mangelt es auch nicht.
Man kann wählen zwischen 300 – 550 ccm und hat je nach Modell und Anbieter zwischen 25 – 51 PS zur Verfügung.
Das Fahren ist etwas anders als auf zwei Rädern, aber schnell hat man sich dran gewöhnt.
Ich persönlich freue mich über die Rollerfreunde mit drei Rädern. Und auf die nächste Tour mit Euch!
Vom 18. bis 23. Mai 2025 tauschten die Alster-Roller das norddeutsche Flachland gegen die kurvenreichen Straßen des Weserberglandes. Unser Basislager? Das berühmt-berüchtigte Bikerhotel Villa Löwenherz in Lauenförde. Was wir dort erlebten, war eine Mischung aus fahrerischen Herausforderungen, landschaftlichen Höhepunkten und unvergesslichen Momenten.
Tourstart mit Stärkung und smarter Kommunikation
Kasi, unser Mann für alle Fälle, hatte an seiner Werkstatt für den perfekten Start gesorgt: Stehtische, heißer Kaffee und Tee, dazu von mir organisierte Laugenstangen und Körnerbrötchen – so geht Tourvorbereitung! Zwölf Rollerbegeisterte standen bereit, angeführt von Manuel, der seinen Job als Tourguide über alle Tage hinweg souverän meisterte.
Besonders bewährt hat sich unser Headset-Testtag im Vorfeld. Eine absolut sinnvolle Entscheidung! So konnten wir uns während der Fahrt nicht nur über Ampelphasen und Kreuzungen abstimmen, sondern auch jede Menge Blödsinn schnacken. Kommunikation ist eben alles – besonders auf zwei Rädern!
Sonntag: Ankunft mit Hindernissen und herzlichen Begegnungen
Die Anreise nach Lauenförde war, sagen wir mal, „herausfordernd“. Die Zimmer im Hotel blieben leider eine Katastrophe, und der Inhaber zeigte sich wenig kooperativ. Die Rechnungsproblematik war schnell geklärt – meine Stornierung hatte schlicht keine neue Rechnung nach sich gezogen. Punkt.
Doch all das trat in den Hintergrund, als das Abendessen auf den Tisch kam: wie immer köstlich! Unsere Servicekraft – selbst begeisterte Rollerfahrerin – freute sich sichtlich über den Besuch der Gleichgesinnten. Ihre charmante Frage, wessen Sohn denn Mirko sei, zeigte einmal mehr, wie bunt gemischt unsere Alster-Roller-Familie ist: eine wunderbare Mischung aus Jung und Alt! Der erste Abend endete früh – wir waren alle ziemlich erledigt.
Montag: Navigations-Odyssee und atemberaubende Ausblicke
Nach einem ausgiebigen Frühstück sollte es richtig losgehen – doch der Start war holprig. Die von der Villa Löwenherz erhaltenen GPS-Tracks entpuppten sich als Navigations-Albtraum: Jedes Navi interpretierte sie anders, diverse Umleitungen machten die Sache noch komplizierter.
Kurzerhand wurde umgeplant: Ab Bad Arolsen ging es mit „Kurviger“ auf eigene Faust Richtung Edersee-Staudamm. Was folgte, waren traumhafte Landschaften und Kurven satt! Eine kleine Pause legten wir am Residenzschloss Arolsen ein – mit leckerem Eis und leider ziemlich teurem Kaffee.
Den krönenden Abschluss des Tages bildete der Weser-Skywalk unweit des Hotels. Der Fußmarsch dorthin war zwar anstrengend, doch der Ausblick über das Wesertal war einfach grandios! Ein toller, wenn auch kräfteraubender Tag.
Dienstag: Goldwings, Weserstein und der Köterberg-Krimi
Ein Highlight für jeden Zweiradfan: das Goldwing-Zentrum „Haus Fuchs“ in Uslar. Hier schlagen Rollerherzen höher! Wunderschöne, liebevoll aufgebaute Maschinen und etliche Sondermodelle – ein echter Traum. Der Mitarbeiter vor Ort war unglaublich freundlich, erklärte uns viel und ließ uns sogar probesitzen, obwohl klar war, dass wir keine Kaufabsichten hatten.
Weiter ging es zum geschichtsträchtigen Weserstein in Hann. Münden, wo Werra und Fulda sich küssen und zur Weser werden. Nach einer Mittagspause steuerten wir die Sababurg an.
Am Abend fuhren wir in kleinerer Gruppe zum Sonnenuntergang auf den Köterberg. Jeder hatte wohl eine andere Vorstellung vom „Genießen“ des Moments, aber Spaß hatten wir definitiv – auch wenn wir anderen Besuchern den Augenblick womöglich etwas „verhagelt“ haben. Auf dem Rückweg zerfiel die Gruppe. Mein Fehler als Guide: Ich hatte zu wenig Rücksicht auf das Tempo genommen. Sorry an Manuel und Siegi, die den Rest des Weges allein fahren mussten!
Goldwing Fuchs in Uslar
Goldwing Fuchs in Uslar
Goldwing Fuchs in Uslar
Am Weserstein
Am Weserstein
Hann.Münden
Sagarburg
Sagarburg
Köterberg
Köterberg
Mittwoch: Fähr-Fahrten, kulinarische Entdeckungen und wichtige Lektionen
Eigentlich stand die Tour „Fünf Brücken und zwei Fähren“ auf dem Programm, doch unsere Navis hatten mal wieder eigene Ideen. Spontan bastelten wir uns eine neue Route – weniger Brücken, dafür mehr Fähren!
Erster Halt war der charmante Weser-Imbiss in Reileifzen. Schon vor sechs Jahren waren wir begeistert, und auch diesmal überzeugten der traumhafte Blick auf die Weser und das Top-Essen.
Zum Mittagessen kehrten wir im Biergarten des Grohnder Fährhauses ein. Leider hat der urige Hof einem bayerischen Biergarten weichen müssen – schade, wenn regionale Traditionen verschwinden.
Der Versuch, im Eiscafé Bruno am Schloss Bevern eine Kugel Eis zu bekommen, scheiterte leider am Ruhetag. Kurz vor dem Ziel zerfiel die Gruppe erneut. Diesmal lag es nicht am Tempo, sondern an mangelnder Aufmerksamkeit für den Hintermann. Ein anschließendes Kritikgespräch brachte einen wichtigen Lerneffekt für alle Beteiligten. Am Abend ging es noch einmal auf den Köterberg – gefolgt von einem entspannten Ausklang im Hotelbiergarten. Herrlich!
Donnerstag: Kühl, aber voller Highlights
Kühle 14 Grad – doch die gute Laune ließen wir uns davon nicht verderben!
Erstes Ziel: die Externsteine im Teutoburger Wald – eine beeindruckende Felsformation mit viel Geschichte. Dort gab es leckere Waffeln, gesponsert von Gerd – vielen Dank dafür!
Weiter ging es zum Hermannsdenkmal – und endlich ein erfolgreicher Besuch im Eiscafé Bevern! Kein Ruhetag, dafür aber ein Regenguss, genau wie vor sechs Jahren. Nach rund 250 Kilometern kamen wir durchgefroren, aber zufrieden im Hotel an. Schnell noch tanken, den Tag Revue passieren lassen und das Briefing für die Heimreise abhalten.
Bei den Externsteine
Bei den Externsteine
Am Hermandenkmal
Am Hermandenkmal
Eiscafe Bruno
In der Villa Löwenherz
In der Villa Löwenherz
Freitag: Die kalte Heimreise
Pünktlich um 9:00 Uhr traten wir die Rückreise an. Bei gerade einmal 8 Grad wollte das Thermometer lange nicht über die 10-Grad-Marke klettern – begleitet von immer wieder kräftigen Schauern. In Laatzen trennten sich unsere Wege zum ersten Mal – ein herzliches „Tschüs“ in alle Richtungen.
Das Wichtigste: Alle zwölf Teilnehmer sind gesund und munter zu Hause angekommen! Die Tour hat uns allen riesig Spaß gemacht – und wir freuen uns schon aufs nächste gemeinsame Abenteuer auf zwei Rädern.
PS: Ich hatte am Ende fast 1.600 km mehr auf dem Tacho
Gemeinsam mit den Rollerfreunden Prignitz und Kasi on Tour habe ich in diesem Jahr das Großrollertreffen am Schaalsee geplant.
Etwa 14 Tage vor dem Termin schwante uns: Da bahnt sich etwas Großes an!
Kurzfristig mussten wir beide vorgesehenen Locations informieren – denn klar war: Mit rund 30 Rollern würden wir definitiv nicht kommen. Und tatsächlich: Am Ende waren es mindestens 65 Motorroller!
Bereits in Tangstedt warteten wir mit 18 Maxi-Scootern auf Kasi und seine Leute, die sich in Reinbek getroffen hatten und gemeinsam zu uns kamen – auch sie mit 18 Fahrern.
Ladys first!Spass an der Sache haben!
Gemeinsam starteten wir in Richtung Ratzeburg. Und dort bestätigte sich unser Verdacht endgültig: Das wird riesig!
Briefing
Glückwünsche & Dankeschön:
Herzlichen Glückwunsch nachträglich, Uli! Hätte ich vorher von deinem Geburtstag gewusst – du hättest ein Lied von uns bekommen!
Gute Besserung an Jürgen! Der Pechvogel des Tages. Wir hoffen sehr, dich bald wiederzusehen!
Vielen Dank an all die Roller-Verrückten aus Berlin, der Uckermark, Bremen, Kiel, Lübeck und vielen weiteren Regionen. Hunderte Kilometer Anfahrt – nur um dabei zu sein. DANKE an jeden einzelnen von euch!
Danke an den Honda-Helix-Club-Nord. Euer Erscheinen hat mir persönlich viel bedeutet!
Danke auch an die Rollerfreunde Lüneburg, die MP3-Verrückten aus Hamburg, die Heidjer Rollerfreunde – und natürlich die Rollerfreunde Prignitz!
Unser Ziel war die Schaalseefischerei am Schaalsee, nun bereits mit 56 Großrollern – und dort warteten schon weitere 10 Rollerfahrer auf uns.
Das Wetter? Perfekt. Die Stimmung? Hervorragend. Die Location? Großartig! Aber: Nichts ist perfekt …
Entspannen & runterkommenLove is in the airRoller, Roller, Roller und letztes BriefingMein Dank an die RFP!Simply the best!
So musste ich der Gruppe leider mitteilen, dass im Café nur 40 Sitzplätze zur Verfügung standen. Die Gruppe teilte sich daraufhin, und 28 Fahrzeuge machten sich auf den Weg zum Waldcafé Mustin.
Diese Tour hatte Frieder von den Rollerfreunden Prignitz extra für uns und diesem Tag geplant!
Und im Waldcafè Mustin erwartete uns das letzte Highlight des Tages: Wahnsinnig leckere Torten, draußen im Garten bei Sonnenschein und ein wirklich aufmerksamer Service. Wir kommen wieder!
Rollerfreunde Prignitz Im GartenIm grünen…Frau Hohensee, tolle Frau mit besten Torten!
Und: Nächstes Jahr wiederholen wir das Ganze – aber dann mit ausreichend Platz für alle. Versprochen!
Wir Alster-Roller unterstützen Ricardos Wunsch nach einem rollstuhlgerechten Fahrzeug, damit er unabhängig und selbstbestimmt leben kann.
Mich als Admin der Alster-Roller und Webmaster von treffpunkt-motorroller.de berühren Ricardos Lebenswille und sein Mut zutiefst.
Meine Kinder sind gesund und munter und haben alle Möglichkeiten dieser Welt, sich ihre Wünsche zu erfüllen. Nicht anders geht es mir und meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis.
Deshalb habe ich mich entschieden, mit meinen bescheidenen Mitteln zu helfen. Vielleicht kann ich auch Dich motivieren, den kleinen Umweg über GoFundMe zu gehen.
Warum teilen? Mal ganz ehrlich: Wie sollen über 52.000 Euro zusammenkommen, wenn nur ein paar Hundert Menschen den Aufruf lesen und spenden? Deshalb braucht es viel mehr Leser – und noch mehr Spender! Teilt den Aufruf immer wieder über WhatsApp, Facebook, TikTok und alle anderen sozialen Netzwerke. Wieder und wieder!
Wie viel spenden? Klar, jeder Euro zählt! Wenn 52.000 Menschen je einen Euro spenden würden, dann…
Aber das ist unrealistisch. Deshalb: Eine Spende ab 10 Euro ist viel zielführender – die merkst Du in deinem Portemonnaie kaum. Aber Ricardo merkt sie. Mit jedem Zehner!
Sei dabei – vor allem dann, wenn wir es gemeinsam geschafft haben, Ricardo diesen Traum zu erfüllen.
Am 27. April 2025 fand bei strahlendem Sonnenschein der Mogo Lübeck statt – und die Motorroller-Szene zeigte erneut eindrucksvoll Präsenz.
Bereits am frühen Morgen starteten 18 Rollerfahrer der Alster-Roller in Tangstedt, unterstützt durch zahlreiche MP3-Dreiradfahrer aus Hamburg. Die entspannte Fahrt führte über blühende Rapsfelder und wenig befahrene Bundesstraßen zur Musik- und Kongresshalle (MUK) in Lübeck, wo sich Rollerfahrer aus der gesamten Region trafen.
Neben den Alster-Rollern waren auch die Lüneburger Rollerfahrer mit zehn Teilnehmern vertreten. Ergänzt wurde die Gruppe später durch Kasi on Tour und sein Team, sodass insgesamt beeindruckende 51 Motorroller gemeinsam zum Marienkirchhof fuhren – dem traditionellen Treffpunkt des Mogo Lübeck.
Vor der eindrucksvollen Kulisse von Lübecker Rathaus und Marienkirche bot sich Gelegenheit, andere Rollerfahrer kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und die Gemeinschaft zu genießen. Auch Mitglieder des Hamburger HHCN und zahlreiche Einzelfahrer waren vertreten. Insgesamt konnten etwa 70 Motorroller gezählt werden – eine starke Quote bei rund 500 Motorrädern.
Ebenfalls anwesend: die Streetbunnycrew! Einfach mal schauen, was die Mädels und Jungs so machen!
Nach dem Gottesdienst führte der gemeinsame Korso dieses Jahr nicht wie gewohnt durch Lübeck zum Schießplatz, sondern hinaus nach Ratzeburg. Zwar verlief die Organisation auf der Strecke nicht ganz reibungslos – ungesicherte Kreuzungen und Ampeln bremsten den Korso immer wieder aus –, doch am Ziel erwartete die Teilnehmer ein schön gestalteter Empfang am Ratzeburger See: mit Musik, kulinarischen Angeboten und bester Stimmung.
Die Alster-Roller nutzten die Gelegenheit, in kleiner Runde noch eine Ausfahrt zum Dieksee anzuschließen, bevor es – durchgefroren, aber glücklich – auf den Heimweg ging.
Save the date: Das nächste große Treffen findet am 10. Mai 2025 am Schaalsee statt!
Jetzt, wo die Tage endlich wieder länger hell sind und sich langsam auch die Sonne blicken lässt, kommt die Lust zurück, auf meinen TMax 560 zu steigen.
Ich gehöre ja bekanntermaßen zur Fraktion der Warmduscher. Am liebsten starte ich erst, wenn die Temperaturen mindestens 12 Grad erreichen!
Auf der Suche nach einem humorvollen Begriff für ein Saisonkennzeichen stieß ich bei Google auf folgende Seite: Humorarchiv/Motorradfahrerjargon. Kann man sich mal anschauen.
Mit meinen 48 PS lohnt sich ein Abmelden bzw. ein Saisonkennzeichen wirklich nicht. Viele „echte“ Biker mokieren sich ja gerne über die Fahrer mit Strichkennzeichen. Kann doch jeder so machen, wie er es für richtig hält! Aber mit der Toleranz unter Motorradfahrern ist das sowieso immer so eine Sache.
Meine erste Tour 2025 führte mich gleich zum Nord-Ostsee-Kanal ins Eisstübchen in Rendsburg. Eine ideale Strecke, um sich einzufahren.
Je eine Kugel: Vegas, Sylter Sahne, Schwedisch Karamell und Karamell Krokant
Eigentlich war das Wetter sehr angenehm, und ich war entspannt unterwegs. Allerdings stellte sich die Konfiguration zwischen Navi, Handy und Headset als suboptimal heraus. Alle paar Minuten kam die nervige Ansage: „Verbindung konnte nicht hergestellt werden!“ Da war sehr schnell Schluss mit der Entspannung! Den Fehler konnte ich tatsächlich erst zuhause beheben.
Einer meiner Gedanken auf der Tour galt auch den Konsequenzen, die ich letztes Jahr auf mich genommen habe, weil ich persönlich sehr ungern mit Motorrädern unterwegs bin. Ich verstehe die wenigen Biker absolut, die gerne in gemischten Gruppen fahren möchten – und ich will das eben nicht! Leider konnten das letztes Jahr nur wenige nachvollziehen. Toleranz ist nun mal keine Einbahnstraße. Mal sehen, ob es dieses Jahr etwas besser wird.
Zu den Konsequenzen zählt auch, dass ich nun kein Mitglied mehr beim Honda-Helix-Club-Nord bin. Daher wird es 2025 weniger Tourberichte geben. Der Vorteil: Ich habe jetzt mehr Zeit für meinen eigenen Club, die Alster-Roller.
Erstaunt war ich auch darüber, dass es tatsächlich selbst in so lockeren Gruppierungen wie Rollerclubs, Machtspielchen gibt. Ey Leute, tobt euch zuhause im Garten aus oder geht wieder arbeiten, wenn euch das Leben in der Rente zu langweilig ist!
Jetzt freue ich mich darauf, bald das erste zarte Grün zu sehen, das uns in den kommenden Tagen entgegen sprießen wird – bevor die Natur dann voll und ganz erblüht.
Das Coffee to Fly bleibt weiterhin mein Hotspot. Besser geht es hier in der Nähe einfach nicht!
Außerdem habe ich einen kleinen Laden entdeckt, der geschmackvolle Motorradbekleidung anbietet und einen sehr engagierten Service betreibt: 24 Helmets in Hamburg. 24 Helmets hat eine große Auswahl an besonderen Helmen und ausserdem ein Faible für Baseballcups. Ebenfalls befinden sich wirklich schicke Jacken und Streetwear in den Regalen. Hier nur einige genannte Marken: John Doe, NACA, North of Berlin, BELL und viele andere. Eine wohltuende Alternative zu den omnipräsenten Louis-Filialen. Schaut dort mal vorbei – ich bin mir sicher, der Laden wird euch gefallen.
Jethelm gefälligst?
John Doe
Streetware
Helme satt
750 four, Rickman
Harley for sale
Baujahr 1962
Kaffeemaschine
Das waren ein paar Gedanken zum Start in die neue Saison. Ich wünsche uns allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt!
DLzG
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