Roller-Blog

Treffpunkt Fähranleger Oldenbüttel

Auf meiner Tour mit den Alster Roller haben wir auch am Fähranleger Oldenbüttel Rast gemacht.

Am Fähranleger Oldenbüttel befindet sich ein Imbiss und ein WC. Der Imbiss hat die klassischen Fischbrötchen und andere Schweinereien aus dem Fastfood Sortiment im Programm.

Man kann bei gutem Wetter draussen sitzen und auf die Fähre und den Nord-Ostsee-Kanal blicken.

Wir sind aus Quickborn durch eine schöne Landschaft angefahren und dann mit der Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal Richtung Hohn zum Fähranleger Sehestedt gefahren. Dort wieder über den Kanal gesetzt und als Ziel Bad Bramstedt.

Erfahrungsbericht nach 15.000 KM mit dem Yamaha X-Max 300

Mir geht es in diesem Bericht um meinen persönlichen, subjektiven Eindruck nach genau 15 Monaten und 15.000 km mit dem Yamaha X-Max 300. Die Grunddaten des X-Max 300 sind über Yamaha direkt zu bekommen.

Ich fahre monatlich ca. 400 km als Arbeitsweg fast ausschliesslich auf der Landstrasse. In den letzten 15 Monaten habe ich maximal 3 Monate wegen schlechtem Wetter den X-Max 300 zu hause stehen lassen.

Wie man also sehen kann, fahre ich viel nebenbei mit dem Motorroller. Kleinere Ausflüge und längere Touren waren und sind angesagt. Einen Teil davon habe ich hier im Blog dokumentiert.

Der Roller hat mit mir und Bekleidung so ca. 110 kg zu transportieren und meine 186 cm Körpergröße bieten einen klasse Luftwiderstand.

Trotzdem verbraucht der Yamaha jetzt im Sommer nur Durchschnittlich ca. 2,9 l auf 100 km. Auf der Autobahn und ähnlichem muss man 0,2 l mehr rechnen. Ab Herbst werden es, bedingt durch das kalte Wetter, wieder so um die 3,3 l sein. Ich finde, dass ist ein guter Wert für 300 ccm und 28 PS.

Was mir wirklich sehr oft fehlt ist eine Feststellbremse und ich kann nicht verstehen, warum erst bei Rollern ab 400 ccm, eine Feststellbremse verbaut wird. Denn ein leicht abschüssiger Hang lässt den Scooter rollen und nur mit viel Kraftaufwand bleibt man im Stand. Wer in dieser Position versucht z.B. Handschuhe anzuziehen, versteht was ich meine…

X-max 300 auf Tour. 50 l Vol. Tasche von Louis, wetterfest. Topcase mit 39 l Vol., Sitzbankgepäckfach 45 l Volumen. Gelkissen, für den zarten Hintern…

Ich habe tatsächlich hinten auf der Erstbereifung immer noch ca. 3 mm Profil! Bei mir sind die lausigen Michelin City Grip installiert. Die sind bei Feuchtigkeit etwas für Lebensmüde. Werde also beim ersten Reifenwechsel auf ein anderes Fabrikat zurückgreifen.

In der Spitze schafft der X-Max 300 lt. Tacho 145 km/h, da müht er sich aber auch mit mir ab. Locker schafft er es bis 130 km/h, danach ist die Luft raus. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft er in knapp 10 Sekunden.

Mit dem X-Max 300 war ich auch schon längere Strecken auf Autobahnen oder Schnellstrassen unterwegs, der Motor klingt auch dort unter hoher Leistung immer angenehm. Es sind kaum Vibrationen zu spüren. Ich habe noch einen Spoiler am Windschild (dieses steht bei mir in der oberen Stufe) angebracht. Der Wind- und Wetterschutz ist OK, aber nicht überragend.

Winter Edition
Der X-Max 300 mit Griffheizung und effektiven, befestigten Wind- und Wetterschutz. Am Windschild ist ein Spoiler befestigt für besseren Windschutz.

Ich bin mit dem Fahrwerk sehr zufrieden. Gerade bei Kurvenfahrten oder schnellen Fahrten strahlt dieses Ruhe und Sicherheit aus. Der X-Max 300 liegt satt auf der Strasse. Nur die Sitzposition ist für einen langen Menschen wie mich Käse. Ich kann mit dem Gesäss nicht weit genug nach hinten rutschen, da werde ich von der Lendenstütze zu früh gestoppt. Ob der Komfortsitz oder der Besuch beim Sattler besser ist, wird sich zeigen.

Bisher lief der X-Max 300 Pannen frei! Bis auf den klapprigen Drehknopf für Zündung und Co. ist alles sehr gut verarbeitet.

Yamaha X-Max 300

Die Inspektionskosten sind durchschnittlich, wahrscheinlich sind diese für die nächsthöheren Klassen auch teurer.

1000 Inspektion EUR 209,70 (inkl. zweiten Funkschlüssel)
5000 Ölwechsel EUR 46,25
10000 Inspektion EUR 252,10
15000 Ölwechsel EUR 48,70

Spannend wird die 20.000er Inspektion.

Fazit: Mit dem Yamaha X-Max 300 fällt man auf, seine Optik findet unterwegs viele Fans. Wer diesen Sport-Scooter auch zum längeren Reisen nutzen möchte, der muss ein paar Abstriche machen. Meine längste Tour war ins Weserbergland mit Touren vor Ort. Das waren so um die 1300 km oder mehr, die der X-Max 300 ohne murren und Anstrengungen durchgezogen hat.

Auch Fahrten in den Bergen (Weserbergland, Harz) hat er gut gemeistert! Allerdings stößt er aufgrund seiner 28 PS in seinem Anzug am Berg an seine Grenzen. Dann geht es nicht mehr flott bergauf, sondern schön gemütlich. Erwähnenswert ist, wie gut der X-Max 300 in die Kurven geht, kleine enge Kurven meistert er durch seinen tollen, ausbalancierten Schwerpunkt meisterlich! Bei den Bergabfahrten könnte die Vorderradbremse besser sein. Da wünscht man sich dann doch die zweite Bremsscheibe wie beim X-Max 400.

Der Scooter ist für die Stadt und für die Tour übers Land hervorragend geeignet. Mich begeistert er immer noch jeden Tag.

In einem vorherigen Blog habe ich bereits die beiden Yamaha X-Max 300 und X-Max 400 verglichen.

Ihr habt Fragen oder möchtet Eure Erfahrung mit dem X-max 300 mitteilen? Gerne! Nutzt dafür die Kommentarfunktion.

Abfahren mit dem Scooter

19. Wattwurmtreffen 2019

Die „Wattwürmer Esens“ haben geladen und es sind wieder viele Motorroller-Fahrer aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Westerholt gekommen.

Genutzt wurde das private Gelände und die große Halle von Uwe und Miriam. Den beiden und allen anderen Wattwürmern ein großes Dankeschön für ihre Mühe, ihr Engagement und die viele Freizeit, die sie für diese Veranstaltung geopfert haben. Ich hoffe, es war auch für die Wattwürmer ein Erfolg und das keine Kosten offen bleiben!

Foto von Ekkehard Kaplan, vielen Dank!

Für mich war die Anfahrt sehr nass. Die letzte Stunde regnete es nur noch und auch nach der Ankunft blieb es regnerisch.

Warm aber leider sehr regnerisch!

Mir taten die Jungs und Mädels auf dem angrenzenden Zeltplatz leid! Übrigens, auch hier war alles super organisiert. Duschen, WCs, Frischwasser. Selbst für Frühstück wurde gesorgt.

Es waren viele Rollerclubs vertreten. Witzigerweise haben die meisten „Rollerfreunde“ im Namen. Es waren z.B. da:

  • Rollerclub Ammerland
  • HGF Haltener Großroller Freunde
  • Roller-Club Blaue Wolke
  • Großroller-Freunde Hamm
  • Rollerfreunde Hamburg
  • Alster Roller
  • Scooter Club Bonn
  • Rollerstammtisch-Unterweser
  • R-T-S-H Rollertreff-Schleswig-Holstein
  • Rollerfreunde Rheinland
  • Rollerfreunde Elsdorf
  • Rollerfreunde Koblenz

Und viele weitere mehr!

Bei den Motorrollern gab es einige Raritäten zu bestaunen…

Zündapp ASB Roller aus dem Jahre 1954
Zündapp ASB Roller aus dem Jahre 1954

Oder dieser sehr energisch gestaltete MP3 von Piaggio:

Ausserdem wurden gesichtet:

  • Diverse Suzuki Burgman 650, aller Jahrgänge
  • Mind. genauso viele Suzuki Burgman 400
  • 1 Yamaha X-Max 300
  • 1 Yamaha X-Max 250
  • 1 Yamaha T-Max 550 DX
  • 1 Kymco AK 550
  • 2 Kymco Myroad 700i
  • 2 BMW 650 GT
  • 2 Can Am
  • 1 Honda Goldwing mit Beiwagen
  • wenige Motorräder (warum auch immer…!)
  • 2 Piaggios X10
  • 1 Honda Intega
  • 3 Honda Silverwing
  • und und und…

Neben vielen Aktivitäten gab es natürlich auch ein paar Touren zu fahren. Auf unser Tour waren wir nur zu viert. Unser Scout Heiko von den Wattwürmern Esens führte uns durch Sturm und Regen an das Emssperrwerk bei Gandersum und zum Fischbrötchen essen nach Greetsiel, einem malerischen Ort mit Hafen.

Die Wattwürmer sind tolle Gastgeber gewesen. Sie hatten an alles gedacht. So gab es Kaffee und Kuchen, fast rund um die Uhr. Freitag Abend hatten sie eine leckere Gulaschsuppe angeboten, Samstagmittag war ein Fischwagen vor Ort und am Samstag Abend gab es Gyros und Bratwurst. Alles für kleines Geld! Ganztägig von Freitag bis Samstag hatten sie in der Halle einen Getränkewagen stehen.

Neben den Ausfahrten hatten die Wattwürmer Esens eine Tombola veranstaltet oder das Ostfriesen-Abitur durchgeführt.

Ebenfalls am Samstag fand in der Halle ein Motorrad-Gottesdienst statt. Die wirklich gute Predigt lautete “ Die Kurve kriegen“. Auf der Strasse und im wirklichen Leben.

An dieser Stelle allen Wattwürmern Esens, ihren Familien und ihren Freunden noch einmal ein großes Dankeschön für die 3 wunderbaren Tage! Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr wieder!

Foto von Ekkehard Kaplan, vielen Dank!

Ausserdem sei noch das Gästehaus Mühlenblick in Westerholt erwähnt. Ich hatte dort ein einfaches und günstiges Zimmer inklusive Frühstück gehabt. Das Frühstück fand im Wintergarten statt und war üppig. Auf dem Foto fehlt nur noch das frisch, perfekt gekochte Ei! Da es an zwei Morgen hintereinander perfekt war, kann man nicht vom Zufall sprechen. Und da ich als Teetrinker gerne Traditionen schätze, gab es original Ostfriesentee. Und zwar so wie ihn die Ostfriesen trinken: Kandis, Tee, Sahne. Nicht rühren!

Am Sonntag, viertel vor 9.00 Uhr ging es bei besten Wetter mit Uli von den „Hamburger Rollerfreunden“ Richtung Heimat. Unser Weg führte uns über Landstrassen bis zur Fähre in Wischhafen. In Glückstadt trennten sich dann unsere Wege. Bis zum nächsten mal…!

Nachfolgend ein Video vom Wattwurmtreffen 29.08.2015. Ich habe 121 Motorroller und Motorräder gezählt. Den Can Am habe ich übersehen… 😉

Tour in das Harzvorland

Am Freitag den 02.08. startete ich meine Tour Richtung Harzvorland. Mein Ziel war dort das Städtchen Bad Gandersheim.

Seit über 20 Jahren besuche ich in unregelmässigen Abständen diese Gegend, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und diesmal habe ich mir einen Traum erfüllt und bin mit meinem Motorroller gefahren.

Die Krönung war aber, dass meine Frau bereits zur Reha vor Ort war. So konnten wir zwei tolle Tage zusammen auf den Roller verbringen.

In Gehrenrode

Wem das Weserbergland gefällt, dem wird auch das Harzvorland und der Harz gefallen. Kurvenreiche Strecken in den Ebenen oder in den Bergen fordern einen immer wieder aufs neue. Und wenig Verkehr auf den Strassen macht das Fahren zur Freude!

Erste Pause in Geesthacht, Borghorster Elbwiesen
Erste Pause in Geesthacht, Borghorster Elbwiesen

Die Landschaft ist abwechslungsreich und die Orte sind kulturell vielfältig. Da weiss man oft nicht, wo man anfangen soll den Harz näher kennenzulernen.

Der Dreizigjährige Krieg im 16. Jahrhundert hat überall im Harz Spuren hinterlassen. Zahlreiche Kirchen und historische Friedhöfe laden zu einem Geschichtsrundgang ein.

Ich habe diesmal die Orte Bad Gandersheim, Lamspringe, Wolperode, Clausthal-Zellerfeld und Gehrenrode besucht.

Bad Gandersheim kämpft zur Zeit mit dem Verfall. Viele Kurkliniken mussten schliessen. Für Reisende ist dieser Ort dank seiner Kirchen und den Kuranlagen sehr reizvoll. Mittlerweile kann man günstige Pensionszimmer bekommen. Und das direkt am See in Bad Gandersheim.

In Lampringe wollte ich eine Kirche, die zum Kloster Lampringe gehört, besuchen. Die Klosteranlage ist sehr großzügig angelegt! Leider haben Kirchen mittlerweile auch Öffnungszeiten, vermutlich wegen Diebstähle und Vandalismus. Auch in Lampringe ist eine lange Geschichte zu erfahren.

Weiter ging es nach Clausthal-Zellerfeld um die Marktkirche zu besuchen. Diese Kirche ist vollständig aus Holz weil…GESCHICHTE!

Diese Kirche wird gerade renoviert und war daher – geschlossen. Vor Ort hat uns eine nette ältere Dame etwas zur – ACHTUNG – Geschichte der Kirche erzählt.

Auf dem Weg von Lamspringe nach Clausthal-Zellerfeld kamen wir an Bad Grund und der Tropfsteinhöhle vorbei. Der Parkplatz davor dient auch als Motorrad-Treffpunkt. Dort standen ca. 15 BMW K1200 LT. Als wir ca. 1 Stunde später den Weg wieder zurückkamen, standen die immer noch da. Da musste ich dann doch herzhaft lachen. Aber jedem das seine…

Unser Rückweg sollte uns nach Wolperode führen. In das Bauerncafe Sprengel. Auf dem Weg dahin, wieder eine – geschlossene – Kirche.

Das Bauerncafe Sprengel kann ich nur wärmstens empfehlen! Übrigens haben sie auch Gästezimmer und einen kleinen, aber feinen Wellnessbereich. Ausserdem gibt es noch ein weiteres Bauerncafe in Wolperode, welches selbst gemachtes Eis anbietet. Und wer mal wissen will, wie richtiges Milcheis schmecken kann, sollte zugreifen! Ausserdem hat Wolperode eine kleine Kirche und einen kleinen Friedhof.

Weiter geht es auf unserer Kirchen-, Kurven- und Esstour. Zum Abschluss sei auch das italienische Restaurant La Fattoria in Gehrenrode empfohlen. Der Hausherr begrüßt kernig seine Gäste, die Bedienung ist genauso wie die Küche professionell. Bei gutem Wetter kann man im Innenhof sitzen, geschützt von umgebenen Resthof. Man blickt gen Hang. Nur eine kleine enge Strasse führt zu diesem Restaurant. Ich hatte eine Pizza mit Gorgonzola, Birne und Parmaschinken – KÖSTLICH!

Am Sonntag ging es nach dem Frühstück wieder zurück nach Quickborn. Auch diesmal führte die Tour über Land- und Bundesstrassen. 820 km in 3 Tagen sind nicht von schlechten Eltern. Der Yamaha X-Max 300 hat auch diese Tour ohne Beanstandung gefahren. In den Bergen zu zweit ging ihm natürlich öfter mal die Puste aus. Ich freue mich auf die nächste Tour. Die geht zu den Wattwürmern Esens zum Wattwurmtreffen 2019…

Historische Schleuse Kluvensiek

Auf meiner Tour zum Fähranleger Sehestedt bin ich auch an der Schleuse Kluvensiek vorbei gekommen.

Dieser historische Bau ist es Wert mit einer längeren Pause oder einem gezielten Besuch bedacht zu werden. Vor Ort befindet sich auch ein Pavillon der umfangreich und detailliert beschreibt, welche Bedeutung der Eider-Kanal auf die Wirtschaft vor Ort hatte und welche bauliche Meisterleistung diese historische Schleuse darstellt.

Schleuse Kluvensiek aus dem Jahre 1784 – Fertigstellung der Restauration 2012

Der Eider-Kanal verband von 1784 bis 1890 die Kieler Förde bei Kiel-Holtenau mit dem natürlichen Flusslauf der Untereider bei Rendsburg. Der Kanal bildete für die Schifffahrt zusammen mit der Eider eine Wasserstraße zwischen der Nordsee und der Ostsee.

Bedeutende Teile des Eider-Kanals stehen unter Schutz. Da die Wasserstraße im 18. und 19. Jahrhundert in die Gestaltung Adliger Güter, die direkt am Kanal lagen, einbezogen wurde, entstand eine bedeutende historische Kulturlandschaft in Schleswig-Holstein. Als Landschaftsschutzgebiete sind seit 1939 der Abschnitt „Alter Eider-Kanal beim Gut Kluvensiek“ in Bovenau mit einer Größe von 33,1 ha und seit 1961 der Abschnitt „Alter Eiderkanal, Gutspark Stift und Umgebung“ in Altenholz mit einer Größe von 38,3 ha geschützt. Seit 1938 steht zudem ein Teil des alten Eiderkanals in Altenholz als Standort des Braunen Streifenfarns (Asplenium trichomanes) und des Zerbrechlichen Blasenfarns (Cystopteris fragilis) als Naturdenkmal unter Schutz. Unter Kulturdenkmalschutz stehen unter anderem bei Altenholz/Felm die Rathmannsdorfer Schleuse des Eiderkanals von 1781 und das ehemalige Stallgebäude dieser Schleuse (um 1780), in Bovenau das Herrenhaus Kluvensiek von 1777/1837 mit der ehemaligen Schleuse (1782/1784), der Zugbrücke von 1849/1850 und dem Gutsgarten, sowie in Krummwisch die ehemalige Eiderkanalschleuse Klein Königsförde (1777/1784) Quelle Wikipedia

Historische Sehenswürdigkeit

Top 10 Modelle der Kraftroller bis Juni 2019

HerstellerModellZulassungen
1PiaggioVESPA GTS-300 SUPER3.951
2 Piaggio MP3 500 LT514
3YamahaX-Max 300504
4HondaSH 300A409
5KymcoXciting 400395
6PiaggioBeverly 350 Sport Touring343
7Honda Forza 300320
8BMWC 400 GT317
9BMWC 400 X298
10PeugeotMetropolis 400258

Wie zu erwarten war, Piaggio führt mit der Vespa GTS 300 und dem MP3 500 LT mit großer Überlegenheit die Tabelle an.

Auf Platz 3 kommt mein Lieblingsroller der Yamaha X-Max 300. Erstaunlicherweise konnte der Forza 300 nicht die Verkaufszahlen vom X-Max 300 überholen, obwohl er in vielen Tests besser als der X-Max 300 dargestellt wurde. Leider nicht unter den TOP 10 ist der Suziki Burgman 400. Über den Misserfolg kann man nur Mutmassen. An der Qualität und den Fahrleistungen kann es nicht liegen. Die ist unstrittig! Und beim Preis toppt der 400er BMW den Burgman 400 um längen.

Erfreulicherweise gibt es insgesamt bei den Kraftrollern ein Plus von 27,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum!

Hersteller-Übersicht Kraftroller bis Juni 2019:

Quelle

Imbiss in Kiel mit Blick auf die Förde und den Nord-Ostsee-Kanal

Es gibt sie noch, die kleinen Dinge, die wenig Kosten und große Freude machen. Eine dieser Perlen ist der „Förde- und Kanalblick“ in Kiel.

Auf einer Tour mit den Alster-Roller führte unser Scout uns an diesem tollen Aussichtsort.

Der Förde- und Kanalblick

Der Imbiss liegt an der Nordmole des Scheerhafens direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Der Imbiss selbst ist wirklich zu vernachlässigen, kaufen sollte man trotzdem dort, immerhin stellt der Imbiss Tisch und Stühle bzw. Strandkörbe!

Man sitzt Promenaden artig in den Strandkörben oder auf der simplen Gartenbestuhlung. Einfach, aber liebenswert. Und deshalb auch günstig bei den Preisen im Imbiss.

Und dann geht das Entschleunigen los. Auf die Förde gucken, Schiffe und Boote kommen und fahren sehen. Schaut man in Richtung des Nord-Ostsee-Kanals kann man sehen, wie Schiffe durch die Schleuse fahren. Dazu das Möwengeschrei, so kann man auch den Wind und das Wetter geniessen. Motorrollerfahrer freuen sich über das WC in unmittelbarer Nähe. Alle anderen auch…

Förde- und Kanalblick
Mecklenburger Str. 58
24106 Kiel

Hamburger Süllberg, mediterranes Flair an der Elbe.

Viele Jahre ist es her das ich in Blankenese am Strandweg war und das Panorama genossen habe. Nun war es endlich wieder soweit und ich besuchte letzte Woche den traumhaften Ort an der Elbe…

Vom Strandweg aus schaut man auf den 74 Meter hohen Süllberg mit seinen vielen weissen und bunten Villen. Diese sind mit über 5000 Stufen mit einander verbunden. Bekannt auch unter den Namen „Treppenviertel Blankenese“.

Dieser Ort ist über Jahrhunderte gewachsen. Wer sich die Mühe macht die vielen Treppen zu begehen, wird kleine Perlen zwischen all den anderen tollen Häusern finden. Das älteste Haus besteht im Kern seit 1570 und ist somit eines der ältesten Häuser Hamburg. Also, wer gut zu Fuss ist sollte diese Art der Begehung wählen. Man kann den Süllberg auch mit öffentlichen Verkehrsmittel und dem Fahrrad erreichen.

Ich habe mich für den Motorroller entschieden. Mit diesem kommt man wunderbar durch die kleinen Gassen und kann das südländische Flair wirken lassen. Ausserdem kann man fast überall halten und sich in Ruhe die ehemaligen Fischer und Kapitäns-Häuser ansehen.

Unten am Strand angekommen sollte man den Strandweg genüsslich weiterfahren bis zum Falkensteiner Weg. Wer will besucht den Strand und/ oder einen Platz in einem Cafe oder Restaurant. Kommst Du die Blankeneser Hauptstrasse runter, solltest Du links in die Sackgasse abbiegen. Ganz am Ende findet man einen alten Baum unter dem man lauschig sitzt. Und von dort dem Treiben auf der Elbe zu sieht.

Aber Achtung! Die Strassen durch den Süllberg zum Strandweg sind am Wochenende für alle KFZ gesperrt!

Nortorf – Geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holstein

Matze Schwarz von den Rollerfreunden Syke macht eine 8 Tagestour durch Deutschland. Die erste Etappe ist der Norden. Danach geht es über Mc Pom und Brandenburg weiter nach Westdeutschland bis in Westdeutschland die Heimreise stattfindet. Matze besucht die Mittelpunkte seiner Ziele.

Sein erstes Ziel war der Mittelpunkt von Hamburg – die Kirche St. Gertrud auf der Uhlenhorst.

Weiter ging es zum geografischen Mittelpunkt in Schleswig-Holstein. Und weil er dabei durch Quickborn kam, war es mir ein Vergnügen Matze bis Nortorf zu begleiten.

Zum kurzen Kennenlernen reichte uns ein leckerer Kaffee und ein Stück Kuchen. So lernen sich Norddeutsche kennen und so verabschieden sie sich auch wieder.

Unsere Tour führte durch Bad Bramstedt und dann weiter Richtung Brokstedt durch Aukrug bis Gnutz. Eine kurze Tankpause und dann ab zum geografischen Mittelpunkt.

Wikipedia beschreibt das Ziel so:

„Als geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holsteins wurde ein Punkt im Ortsteil Thienbüttel der Stadt Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde bestimmt und im Jahr 2001 gekennzeichnet. Seine Position ist 54 Grad, 11 Minuten und 7,9353 Sekunden Nördliche Breite, 9 Grad, 49 Minuten und 19,5452 Sekunden Östliche Länge.

Der Punkt wurde auf Initiative des NDR vom Landesvermessungsamt errechnet. Schleswig-Holstein wurde dafür in mehr als 30.000 „planerische Dreiecke“ eingeteilt, die per Computer ausgewertet wurden. Der Mittelpunkt befindet sich an der Straße zwischen Nortorf und Brammer, rund einen Kilometer hinter dem Nortorfer Ortsschild in Richtung Brammer auf der rechten Straßenseite. Quelle

Matze und ich wurden an diesem stillen Ort ganz andächtig, nur gestört durch die wenigen Kühe in unserer Nähe.

Und nun kam, was kommen musste: Der Abschied.

Matze fuhr nach Kiel weiter und ich wieder übers Land zurück nach Quickborn. Aber…

Schön war es! Matze ist ein cooler Typ. Sehr gerne habe ich ihn das kurze Stück seiner Tour begleitet. Ich wünsche ihm weiterhin viel Freude bei seinem Vorhaben und ganz viele Rollerfreunde. Matze, wir sehen uns wieder!

Seine Leidensgeschichte könnt ihr auf Facebook nach lesen. Sucht einfach nach Matze Schwarz oder Rollerfreunde Syke, denn diese Tour hat einen sehr ernsten Hintergrund. Dort könnt ihr auch mit Matze in Verbindung treten.

„Ich werde vom Roller abgezogen…“

Das Internet hält so einige Perlen bereit. Eine davon ist dieses Video. Der junge Mann fährt ein Klein- bzw Leichtkraftrad von Yamaha mit 125 ccm. Und staunt nicht schlecht, das ein Motorroller, in diesem Fall wahrscheinlich ein Sym 600, ihn stehen lässt.

Nach einigen Ampelstarts dämmert es den jungen Mann, dass es sich scheinbar um einen großen Motorroller handelt. Schaut das Video, es tut der geschundenen Roller-Seele gut! 😉