Roller-Blog

Rezo: Ist das nur Meinung oder kann das weg?

#diezerstörungdercdu zeigt vor allem eins, nämlich das es der jungen Generation reicht. Das sie verstanden hat, dass es um mehr als nur persönliches Wohlbefinden geht.

Mehrere 100.000 junge Menschen weltweit bei den #fridayforfuture Demos waren nur der Anfang. Und vielleicht zeigt es sich, dass es der Anfang vom Ende der jetzigen, dekadenten Gesellschaft ist.

Rezo zeigt und sagt in seinem Video, was Sache ist. Er nennt viele Quellen und zeigt Widersprüche auf. Lügner und Profiteure, die der Hauptgrund für die Zerstörung unserer Welt sind, werden hier grob genannt.

In der Sprache und Kommunikation des Videos ist Rezo ganz nah bei den jungen Menschen aller Altersklassen. Und erreicht daher auch uns „Alten“. Und genau darin liegt die Sprengkraft dieses Videos. Es erreicht uns alle.

Als ich das Video startete, hatte es bereits 7.000.000 Klicks, nur zwei Stunden später sind es über 300.000 mehr.

Und nein, es wird in der Gänze mit seinen Fakten nicht widerlegt werden können. Ein weiterer Grund dafür, dass dieses Video „Zerstörung der CDU“ und die „Friday for Future“ Demos sich weiter entwickeln werden.

Und das alles vor der Europa-Wahl am kommenden Sonntag. Wer dieses Video gesehen hat, kann nicht mehr leugnen, von den Ursachen gewusst zu haben. Dafür ein großes Danke an Rezo und Greta Thunberg und all die Menschen, die ihre Augen nicht vor der Wahrheit verschliessen!

Als Leser musst Du nicht meiner Meinung sein. Danke, dass Du bis hierher gelesen hast. Vielleicht gefällt Dir das Video ja, dann teile es ruhig.

Yamaha X-Max 300 vs. Yamaha X-Max 400

Ich hatte das große Glück einen X-Max 400 als Leihfahrzeug zu bekommen. Und konnte so direkt den größeren Bruder des X-Max 300 fahren.

Yamaha X-Max 300 in Phantom Blue

Was mir am X-Max 400 gefiel:

  • Leistungsstarker Motor
  • Effektive Beschleunigung
  • Bessere Handlichkeit in engen Kurven
  • Stabilere Strassenlage
  • Top Bremsen, vorne zwei Scheibenbremsen, auch hintere Scheibenbremse verzögert besser als beim X-Max 300

Was mir am X-Max 400 nicht gefiel:

  • Ruppiger Motor. Mein erster Gedanke war: Ein rauher Geselle!
  • Starke Vibrationen des Motors, bei allen Geschwindigkeiten
  • Lastwechsel besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten wie z.B. im Stadtverkehr, besonders ausgeprägt und unangenehm.

Der Anzug des Motors ist schon toll. Das macht er so souverän, dass man erst an den Scheinwerfer des nachfolgenden Verkehr merkt, wie schnell der Roller los ging.

Der Motor hat 5 PS mehr als der 300er X-Max. Trotzdem bewegt er die 30 Kilo Mehrgewicht locker und hat eben im direkten Vergleich beim beschleunigen und in der Endgeschwindigkeit die Nase vorne. Am Gashahn des 300er muss man mehr ziehen um vorwärts zu kommen.

Die 210 kg kleben auf dem Asphalt und die sehr guten Bremsen wünscht man sich auch für den 300er. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass der 400er auch besser abfedert. Das 13 Zoll Hinterrad ist sehr angenehm gerade in engen Kurven oder im Stadtverkehr.

Was gar nicht geht ist der rauhe Motor, der den Roller und seinen Fahrer ordentlich sein Befinden durch gibt. Und das in allen Drehzahlen.

Alles in allem ist der 400er für mich der bessere der beiden X-Maxe. Allerdings ist der Preisunterschied von fast EUR 1000,00 nicht gerechtfertigt.

Denn in 400 ccm Motorklasse muss sich der X-Max 400 mit einigen sehr guten Rivalen messen lassen. Da fallen mir spontan der Suzuki Burgmann 400, Kymco New Downtown 350, Kymco Xciting 400, Piaggio 350 Beverly, Maxsym 400 und der BMW C400X ein.

Ebenfalls alles sehr potente 400er, viele sogar mit gutem Reisepotenzial. Davon sind die X-Mäxe leider etwas weiter entfernt. Die Sitzposition ist nicht für sehr lange Strecken geeignet. Mit dem Motor gibt es keine Probleme, der 300er X-Max hat seine 105 kg schwere Fracht ohne große Anstrengungen auch durch den Harz gebracht.

Wer wie ich mal höher bei den Kraftrollern aufsteigen will, dem sei die Klasse ab 500 ccm empfohlen. Mehr Hubraum und mehr PS bewegen dann doch mehr. Leider auch die Kosten…

Wie Du am besten in Kurven fährst!

Prolog:

Ich hatte das erste mal echte Kurvenerfahrung 2018 im Harz gemacht. Bis dahin fuhr ich nur die kleinen Kurven hier in Norddeutschland. Mehrmals habe ich an den zwei Tagen im Harz mein Ziel, eine gute Kurve zu bekommen, verfehlt. Dabei entstanden recht gefährliche Situationen, die zum Glück (oder auch Gott sei Dank!) glimpflich ausgegangen sind. Aber diese Erinnerungen haben mich dazu bewogen, diesen Artikel zu schreiben.

Rollerfahrer fährt in Kurve

„Ein Motorroller fährt dahin, wohin sein Fahrer blickt“. Diesen Satz hast Du schon 100 mal gehört. Und doch wird dieser Satz immer wieder vergessen bzw. beim Fahren in der Kurve verdrängt. Aber gerade die Blickrichtung des Fahrers ist elementar wichtig!

Du musst Deinen Blick dahin lenken, wo Du als Fahrer in der Kurve raus kommen willst, dann wirst Du auch dort raus kommen!

Dein Blick zieht Dich durch die Kurve. Denn die Blickführung ist eben bei jedem Tempo und in jeder Kurve sehr wichtig.

Eine falsche Blickführung führt dazu, dass Du in der Kurve zu schnell bist! Die Blickführung muss man üben, üben, üben! Am besten bei langsamen Kurven. Und wenn Du lange genug übst, wird Dich Deine korrekte Blickführung sicher durch die Kurve ziehen!

Wenn Du unsicher bist und die Kurven zu langsam nimmst, ist Dein Blick wahrscheinlich zu dicht vor Deinem Vorderrad. Daher ist es wichtig, dass Du lernst, Deinen Blick weit nach vorne zu richten!

Yamaha Nikken. Das Motorrad mit drei Rädern.

Wenn Dein Blick weit genug reicht, dass Du innerhalb der überblickten Strecke reagieren kannst, hast Du bereits vieles richtig gemacht und Du hast keine Angst vor schwierigeren Situationen. Du solltest bei ca. 70 km/h mindestens 40 Meter überblicken können. Wenn Du 100 km/h fährst, sollte Dein Blick mehr als 70 Meter weit sein!

Üben kannst Du die Blickführung z.B. mit den drei Kernsätzen:

  • In die Kurve schauen
  • Blick weit voraus
  • Hinter die Kurve schauen

Und wie bei allen Bikern gilt auch für uns Rollerfahrer, dass Erfahrung und Übung uns mit jeder gefahrenen Kurve besser werden lässt um dann richtig zu reagieren, wenn es denn doch mal nötig wird.

Rollerfahrer in der Ideallinie

Es gibt viele Tipps zum richtigen Kurvenfahren, hier ist ein TIPP der mir besonders gefiel!

Aquaplaning beim Motorroller

Der nachfolgende Artikel erschien beim „Institut für Zweiradsicherheit„. Ich möchte hier gerne auf diese sehr informative Seite hinweisen. Denn dort finden Biker eine Menge Informationen und Tipps rund um ihr liebstes Hobby. Den kopierten Artikel möchte ich einfach aus Sicherheitsgründen beim Roller fahren auch meiner Leserschaft nicht vorbehalten.

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Bei Aquaplaning handelt es sich nicht um die geringere Reifenhaftung auf nasser Fahrbahn im Allgemeinen. Es ist vielmehr ein gesonderter Zustand beim Fahren, der entsteht, wenn „größere Wassermassen“ vor dem Reifen nicht mehr schnell genug abfließen bzw. vom Reifen verdrängt werden können. In diesem Fall verliert der Reifen komplett den Bodenkontakt.

Für einen möglichst ständigen Erhalt der Haftung des Motorradreifens bei Nässe ist eine größere Profiltiefe für eine bessere Wasserverdrängung hilfreich. Eine der Hauptaufgaben des Profils ist die Verdrängung von Wasser, welches den Bodenkontakt der Reifen beeinträchtigt. Kommt es zu Aquaplaning, schiebt sich das Wasser wie ein Keil unter den Reifen und hebt ihn regelrecht von der Fahrbahn ab. Das Reifenprofil ist jetzt nicht mehr in der Lage, das viele Wasser unter der Lauffläche wegzubefördern, die Reifenhaftung geht verloren. Das Fahrzeug „schwimmt“, es ist so gut wie manövrierunfähig. Weder Lenk- noch Bremskräfte können jetzt übertragen werden.

Sicherlich hat das Reifenprofil Einfluss auf das Aquaplaning-Risiko, aber andere Faktoren wie die „entgegenkommende Wassermenge“ (Stärke des Wasserfilms), die gefahrene Geschwindigkeit und die Form des Reifens sind hier noch entscheidender.

Mit Blick auf den Pkw fällt das Aquaplaningrisiko für Motorradfahrer geringer aus. Die breiteren Pkw-Reifen verzeihen weniger als die schmaleren Motorradreifen. Im Vergleich zu den breiten Autoreifen (siehe Grafik) hat der Motorradreifen eine geringere Aufstandsfläche und – noch wichtiger – eine abgerundete Kontur. Diese drängt den Wasserkeil seitlich ab, der Reifen schiebt sich durch die Wasserfront, die Aquaplaning-Gefahr sinkt. Die flächige Kontur des Autoreifens baut dagegen eine breite Wasserfront direkt in Fahrtrichtung auf.

Dennoch sind die Folgen des Kontaktverlustes zur Fahrbahn für den Motorradfahrer in der Regel gefährlicher. Von daher gilt es bei nasser Fahrbahn und insbesondere bei Aquaplaningrisiko die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren.

Dem Institut für Zweiradsicherheit vielen Dank für diesen tollen und informativen Artikel!

Tödliches Wochenende 5.4. – 7.4.2019

Ich lese jeden Morgen die Google News. Und der Algorithmus von Google weiss, dass ich alles rund ums Zweirad lese. Eben auch die Nachrichten über Motorrad-Unfälle.

Eigentlich habe ich damit mal angefangen um zu sehen, was für Unfälle geschehen und wie die Altersgruppe der Unfallfahrer ist. Und was ich tun kann, einen Unfall zu vermeiden. Meinen ersten Beitrag zu diesem sehr traurigen Thema habe ich bereits im November 2018 geschrieben (Die häufigsten Motorradunfälle 2018).

An diesem (o.g.) schönen Wochenende kam es zu mind. 11 Unfällen, die ihren Platz in der Presse fanden, hier die Schlagzeilen aus der Bild.de vom 07.04.2019:

Pkw nimmt Bikerin (25) die Vorfahrt – Klinik

Beim Abbiegen übersehen – Biker tot

70-Jährige missachtet Vorfahrt – Biker stirbt

Biker (55) prallt mit Radfahrer (52) zusammen – beide tot : Der 55 Jahre alte Biker gehörte zu einer Gruppe von sechs Motorradfahrern aus dem Ruhrgebiet, die zwischen Brunskappel und Wiemeringhausen unterwegs waren. Als der Mann nicht mehr folgte, fuhr die Gruppe die Strecke zurück und bemerkte, dass der 55-Jährige mit einem 52 Jahre alten Fahrradfahrer zusammengeprallt war. Beide Männer starben laut Polizei noch an der Unfallstelle, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar.

Holländer (74) kracht in Grünstreifen – tot : Ein 74-Jähriger aus Holland befuhr am Freitagnachmittag mit zwei weiteren Bikern eine Landstraße im Landkreis Olpe (Nordrhein-Westfalen). Laut Polizei kam er in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab, stürzte auf dem Grünstreifen. Der Senior aus den Niederlanden starb noch an der Unfallstelle.

Biker (54) stirbt nach Crash mit Telefonmast : Am Samstagnachmittag verlor ein Biker (54) aus Wuppertal die Kontrolle. Er fuhr in Richtung Wipperfürth durch eine langgezogene Linkskurve. Dann rutschte er nach rechts von der Straße und prallte gegen einen Telefonmast! Der Motorradfahrer zog sich schwerste Verletzungen zu, er starb noch an der Unfallstelle.

Biker (64) kracht in Mercedes – tot: Zu Beginn einer Rechtskurve verlor der 64-Jährige die Kontrolle über seine Maschine, schleuderte in den Gegenverkehr – und krachte in den Mercedes einer 67-Jährigen.

Biker (46) unter Leitplanke eingeklemmt : Ein 46-Jähriger aus Ganderkesee (Niedersachsen) wollte am Samstag die Autobahn 28 an der Abfahrt Ganderkesee-Ost verlassen. Doch seine Ducati geriet außer Kontrolle. Er stürzte und rutschte mit dem Motorrad unter die Leitplanke! Ein Augenzeuge und weitere Ersthelfer konnten den eingeklemmten Mann befreien. Der Biker kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

30-Jähriger kracht in Leitplanke : Auf der A 29 kam ein Biker (30) am Autobahnkreuz Wilhelmshaven (Niedersachsen) aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, krachte in die Leitplanke. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus.

Reifen abgefahren – Biker schwer verletzt : Im Landkreis Bad Kissingen (Bayern) stürzte ein 31-jähriger Biker in einer scharfen Linkskurve und prallte gegen die Leitplanke. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit Verdacht auf Beckenbruch ins Krankenhaus. Grund für den Crash war wohl ein Fahrfehler. Zudem war das Profil am hinteren Reifen des Motorrads runtergefahren und aufgrund einer technischen Veränderung der Abgasanlage war die Betriebserlaubnis erloschen

Auto hält an – Auffahrunfall : Samstagvormittag gegen 9 Uhr verunglückte ein Motorradfahrer (63) in Endingen am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg). Eine vorausfahrende Autofahrerin (58) stoppte, wollte rechts abbiegen. Das Motorrad krachte in das Heck des Autos, der Mann verletzte sich bei dem Sturz schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden.

Von 11 Unfällen waren von den Biker 8 selbst verschuldet! Dabei sind 4 Motorradfahrer ums Leben gekommen.

3 Unfälle gehen auf das Konto von Autofahrern und zeigen wie jedes Jahr wieder die gleichen Unfallursachen. Ich persönlich halte Autofahrer für ignorant. Die Biker sind immer gut zu sehen. Auf jeden Fall sind dadurch 2 tote Biker zu beklagen. Vorfahrt nehmen ist der Unfallgrund Nr. 1!

Sechs tote Biker an einem Wochenende. Freunde, Väter, Ehemänner…

Aber was lesen wir aus den selbst verschuldeten Unfällen heraus? Genau wie bei den (Unfall verursachenden) Autofahrern ist das Durchschnittsalter sehr hoch. Meist weit über Mitte 50 und darüber.

Interessant wäre, welche Maschinen mit wie viel PS da unterm Hintern beim Unfall unterwegs waren. Eine überhöhte Geschwindigkeit ist der Hauptgrund für die allermeisten selbstverschuldeten Unfälle.

Ist hier reine Selbstüberschätzung und zu späte Reaktionsfähigkeit Schuld? Zu hohe Geschwindigkeit kann man auch mit wenigen PS hinbekommen, aber 80, 100, 150 und mehr PS erzeugen einen Thrill, einen Adrenalin-Kick ohne gleichen. Man ist immer zu schnell unterwegs. Und wozu das führt kann man oben gut nachlesen.

Zwei Sachen sind mir auch noch aufgefallen: Es sind bei den selbst verschuldeten Unfällen keine Bikerinnen zu beklagen und Motorroller-Fahrer scheinen auch vorsichtiger unterwegs zu sein…

Leute, kommt gut durch die Saison!

Update 23.04.2019 – Karfreitag und Osterwochenende – mind. elf Tote Biker

An diesem schönen Osterwochende kamen wieder mindestens elf Biker ums Leben.

Mittlerweile ist fast jeder 5 Verkehrstote ein Motorradfahrer, obwohl Biker einen wesentlich geringeren Anteil bei den Verkehrsteilnehmern stellen. Laut dem Statistischen Bundesamt sind 699 Biker bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen (insgesamt 3265).

Auch hier wieder sind aus Sicht der Polizei zu hohe Geschwindigkeit, mangelnde Kenntnis der Strecken und Selbstüberschätzung Schuld an den meisten Unfällen.

Aber auch der Klassiker bei den Unfällen lässt weiterhin nichts gutes hoffen: den Bikern wird nach wie vor von Autofahrern immer noch die Vorfahrt genommen!

Honda Roadshow vs. Biker & Friends

An diesem Samstag haben sämtliche Motorradhändler den Beginn der Bikersaison ausgerufen.

Ich bin dem Ruf von Honda Petrick in Hamburg Stellingen und dem Händler für Yamaha, Suzuki und Vespa in Hamburg Duvenstedt gefolgt.

Zuerst habe ich Honda angesteuert. Eine Roadshow verheisst ja großes. Und ausserdem wollte ich den Forza 300 mal Probesitzen, Probefahren wäre ein Traum. Es blieb übrigens ein Traum…

Vor Ort stand einsam eine Bratwurstbude und ein paar Bänke und Tische. Die Besucher konnte man gut überschauen, keine 100 Leute. Bei den Bikes traute man sich auch nicht wirklich aufzusitzen. Es herrschte eine steife, aber freundliche Atmosphäre vor. Drinnen gab es Kaffee und Kuchen. Also schnell einen Kaffee abgegriffen und ein paar Bikes angeschaut. Der Honda Forza 300 ist mir dann doch etwas zu zierlich. Aber sonst ein feiner Scooter! Gefallen hat mir richtig gut die Honda X-ADV. Die wäre ich gerne mal gefahren…

Ganz anders Dumke & Lütt in Hamburg Duvenstedt. Schon auf dem Weg dorthin konnte man dutzende Biker sehen.

Vor Ort war dann richtig gute Stimmung. Schätzungsweise ca. 300 Maschinen und Motorradfahrer feierten sich, ihre Maschinen und ihr Hobby. Und wie immer konnte man die Motorrollerfahrer an einer Hand abzählen. Na wenigsten war ich einer von ihnen.

Drinnen und draussen, auf den Parkplätzen und auf den Gehwegen, überall Motorräder. Dumke & Lütt haben groß aufgefahren. DJ, Red Bull und frische Burger und Bratwurst vom Grill. OK, bei den Burgern musste man sehr viel Geduld haben. Es sei denn, man fand die zweite Service Stelle. Dann ging alles ganz schnell ;-). TOP! Ein dickes Danke an den Veranstalter!

Vor Ort hat mich vor allem die Yamaha Nikken interessiert. Und natürlich die vielen, liebevoll aufbereiteten Motorräder. Auch toll, dass immer mehr Frauen selber fahren wollen anstatt nur Sozia zu sein. Das Thermostat zeigte mittlerweile 18 c° an. Zeit für die Heimreise. Das war ein schöner Antritt für die Saison 2019.

Wie entferne ich bei einem verletzten Zweiradfahrer den Helm? – Video –

In dem nachfolgenden Video werden von den Rettungsprofis wichtige Handgriffe gezeigt, die jeder Mensch beherrschen sollte. Es geht darum, den Motorradhelm vom Kopf des Unfallopfers zu entfernen. Idealerweise tut man dieses mit zwei Personen.

In dem Video wird gezeigt, wie die beiden Personen agieren müssen. Eine Person hält den Nacken-/ Kopfbereich, während die zweite Person vorsichtig den Helm entfernt. Schaut Euch das Video an und vor allem auch: Teilt es in eurem Bekanntenkreis weiter! Denn jeder von uns wünscht sich in einer Notsituation, dass uns fachgerecht geholfen wird und wir auch anderen helfen können!

Erste Hilfe – Helm entfernen

Saison-Beginn 2019 – Die ersten Toten!

Leute, ein alter Spruch ging so: „Motorradfahrer töten nicht, sie werden getötet!“

Das ist auch, fast, richtig. Richtig ist aber auch, dass Motorradfahrer meistens viel zu schnell unterwegs sind und das die meisten der Unfälle zu vermeiden sind und weniger tote motorisierte Zweiradfahrer zu beklagen wären! Einfach nur dadurch, dass die Geschwindigkeit nicht überschritten wird. Egal ob der Autofahrer oder der Mopedfahrer den Fahrfehler begangen haben.

Letztens zeigte 1000PS.at einen Testbericht mit der Husqvarna Svartpilen auf Facebook. Die User zeigten sich begeistert oder kommentierten die Fahrkünste. Aber keiner bemerkte, dass die ca. 10 Fahrer ständig in den Serpentinen das Fahrverbot durch einfache oder doppelt durchgezogene Linien missachteten! In unübersichtlichen Kurven, einspurig. Gegenverkehr. Auf der einen Seite die Steinwand, auf der anderen der Abgrund.

Einen Kommentar auf meine Kritik möchte ich weitergeben, denn der zeigt woran die Bikerszene krankt: „Durchgezogener Fahrbahnstreifen bedeutet in südlichen Ländern: Sonderfahrstreifen für Motorräder – wenn kein Gegenverkehr, einfach überholen. Doppelt durchgezogener Fahrbahnstreifen bedeutet: Sonderfahrstreifen für Motorräder, jedoch doppelt so schnell überholen. 😂🤩“

Mit Sicherheit sollte dieser Kommentar lustig sein. Wer aber die Unfall-Statistik kennt und sieht aus welchem Grund Biker (und hier sind Rollerfahrer größtenteils ausgenommen) ums Leben kommen, dem vergeht das Lachen.

Darum: Hand vom Gas! Haltet Euch an die vorgegebene Geschwindigkeit, gerade im Städtischem Bereich! Mit Tacho 50-60 km/h könnt Ihr fast immer den Unfall vermeiden! Und beachtet auf Landstrassen die Tempovorgaben. Nicht volles Rohr geben, sondern geniessen. Die Landschaft. Euer Leben!

Das sind die so genannten „Big five“ bei den Unfällen mit Motorräder, Motorroller oder Mopeds:

  • Pkw-Fahrer biegt ein oder überquert die Vorfahrtstraße, Motorradfahrer kommt von links oder rechts
  • Pkw-Fahrer biegt links ab, Motorradfahrer kommt entgegen
  • Pkw-Fahrer wendet, Motorradfahrer kommt entgegen oder von hinten
  • Motorradfahrer überholt, Pkw-Fahrer wechselt die Fahrspur oder biegt links ab
  • Pkw-Fahrer überholt oder kommt in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn, Motorradfahrer kommt entgegen

Die linke zum Gruss 😉

Hamburger Motorradtage – Meinung

Ich bin mit großen Erwartungen zur HMT nach Hamburg gefahren. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das war nichts!

Selbstverständlich bin ich wegen der vielen Motorroller da hin. Aber ich wurde bereits beim ersten Anbieter Yamaha bitter enttäuscht. Yamaha hat ein recht umfangreiches Sortiment an Roller und Ausstattungen. Es waren aber tatsächlich jeweils nur ein Modell vom X-Max 125, X-Max 300, X-Max 400, T-Max DX und ein Tricity zu sehen. Und das jeweils in nur einer Ausstattungsvariante. Kein Iron-Max. Kein NMax, kein Xenter, kein D’elight. So etwas liebloses habe ich noch nicht gesehen…!

BMW war nur mit den beiden Modellen und auch nur in einer Ausstattungsvariante des C400 da. Sowie einmal das Model BMW C evolution. Die 650er fehlten auch.

Suzuki hatte je ein Modell des Burgman 650 + Burgman 400 da. Kymco war etwas besser aufgestellt, hatte aber auch gerade mal 4 Modelle am Start. Und auch dort nur jeweils in einer Ausführung.

Vespa und Piaggio hatten mehr Motorroller am Start, waren aber letztlich auch z.B. ohne den Beverly 300/350 da.

Und dann der Klopper: Honda war erst gar nicht auf der Messe vertreten. Einer der größten Anbieter von Motorräder und Spitzen-Seller bei Motorrollern war nicht präsent. Da fiel es kaum noch auf, dass auch Daelim, Peugoet und SYM fehlten. Genauso wie der größte Anbieter von Motorradkleidung und Zubehör Louis.

Fazit für mich: Da muss ich nie wieder hin!

Spiegelhalterung für Motorroller

Ich bin ein begeisterter Ram Mounts Nutzer. Dieses System ist leider extrem teuer. Doch zum Glück gibt es bereits einige Mitbewerber, die die diversen Tools günstiger anbieten. Ähnlich wie bei der GoPro. Auch dort ist das Equipment sehr teuer.

Ich habe mir z.B. für den Spiegel eine Halterung besorgt, an der ich jahrelang mein Handy hatte und nun mein Navi anbringe.

Das Navi sitzt etwas höher, was gerade beim tragen eines Integralhelm von Vorteil ist. Man kann so direkt aufs Display gucken und muss nicht jedesmal wegen dem Kinnschutz den Kopf senken.

Spiegelhalterung für Navi oder Handy

Ein weiterer Vorteil dieser Halterung ist, dass der Spiegel nicht unnötig über dem Lenker steht und Regenwasser in die Lenkerverkleidung eindringen kann. Wie bei dem nachfolgendem Foto.

Spiegelhalterung für Motorräder und Motorroller.

Diese Lösung hatte ich ebenfalls am X-Max 300 angebracht. Ich war aber nicht zufrieden mit der Lücke unter der Spiegelbefestigung. Weil es nicht professionell aussieht und wie bereits geschrieben, Regenwasser eindringen kann.

Wem die obere Lösung gefällt, der sucht nach „Ultimate Addons roller moped“ oder dem Originaltool von Ram Mounts „Torque Rohrschelle für 9,53-15,88 mm Durchmesser, B-Kugel“.