Roller-Blog

Top 10 Modelle der Kraftroller bis Juni 2019

HerstellerModellZulassungen
1PiaggioVESPA GTS-300 SUPER3.951
2 Piaggio MP3 500 LT514
3YamahaX-Max 300504
4HondaSH 300A409
5KymcoXciting 400395
6PiaggioBeverly 350 Sport Touring343
7Honda Forza 300320
8BMWC 400 GT317
9BMWC 400 X298
10PeugeotMetropolis 400258

Wie zu erwarten war, Piaggio führt mit der Vespa GTS 300 und dem MP3 500 LT mit großer Überlegenheit die Tabelle an.

Auf Platz 3 kommt mein Lieblingsroller der Yamaha X-Max 300. Erstaunlicherweise konnte der Forza 300 nicht die Verkaufszahlen vom X-Max 300 überholen, obwohl er in vielen Tests besser als der X-Max 300 dargestellt wurde. Leider nicht unter den TOP 10 ist der Suziki Burgman 400. Über den Misserfolg kann man nur Mutmassen. An der Qualität und den Fahrleistungen kann es nicht liegen. Die ist unstrittig! Und beim Preis toppt der 400er BMW den Burgman 400 um längen.

Erfreulicherweise gibt es insgesamt bei den Kraftrollern ein Plus von 27,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum!

Hersteller-Übersicht Kraftroller bis Juni 2019:

Quelle

Imbiss in Kiel mit Blick auf die Förde und den Nord-Ostsee-Kanal

Es gibt sie noch, die kleinen Dinge, die wenig Kosten und große Freude machen. Eine dieser Perlen ist der „Förde- und Kanalblick“ in Kiel.

Auf einer Tour mit den Alster-Roller führte unser Scout uns an diesem tollen Aussichtsort.

Der Förde- und Kanalblick

Der Imbiss liegt an der Nordmole des Scheerhafens direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Der Imbiss selbst ist wirklich zu vernachlässigen, kaufen sollte man trotzdem dort, immerhin stellt der Imbiss Tisch und Stühle bzw. Strandkörbe!

Man sitzt Pormenadenartig in den Strandkörben oder auf der simplen Gartenbestuhlung. Einfach, aber liebenswert. Und deshalb auch günstig bei den Preisen im Imbiss.

Und dann geht das Entschleunigen los. Auf die Förde gucken, Schiffe und Boote kommen und fahren sehen. Schaut man in Richtung des Nord-Ostsee-Kanals kann man sehen, wie Schiffe durch die Schleuse fahren. Dazu das Möwengeschrei, so kann man auch den Wind und das Wetter geniessen. Motorrollerfahrer freuen sich über das WC in unmittelbarer Nähe. Alle anderen auch…

Förde- und Kanalblick
Mecklenburger Str. 58
24106 Kiel

Hamburger Süllberg, mediterranes Flair an der Elbe.

Viele Jahre ist es her das ich in Blankenese am Strandweg war und das Panorama genossen habe. Nun war es endlich wieder soweit und ich besuchte letzte Woche den traumhaften Ort an der Elbe…

Vom Strandweg aus schaut man auf den 74 Meter hohen Süllberg mit seinen vielen weissen und bunten Villen. Diese sind mit über 5000 Stufen mit einander verbunden. Bekannt auch unter den Namen „Treppenviertel Blankenese“.

Dieser Ort ist über Jahrhunderte gewachsen. Wer sich die Mühe macht die vielen Treppen zu begehen, wird kleine Perlen zwischen all den anderen tollen Häusern finden. Das älteste Haus besteht im Kern seit 1570 und ist somit eines der ältesten Häuser Hamburg. Also, wer gut zu Fuss ist sollte diese Art der Begehung wählen. Man kann den Süllberg auch mit öffentlichen Verkehrsmittel und dem Fahrrad erreichen.

Ich habe mich für den Motorroller entschieden. Mit diesem kommt man wunderbar durch die kleinen Gassen und kann das südländische Flair wirken lassen. Ausserdem kann man fast überall halten und sich in Ruhe die ehemaligen Fischer und Kapitäns-Häuser ansehen.

Unten am Strand angekommen sollte man den Strandweg genüsslich weiterfahren bis zum Falkensteiner Weg. Wer will besucht den Strand und/ oder einen Platz in einem Cafe oder Restaurant. Kommst Du die Blankeneser Hauptstrasse runter, solltest Du links in die Sackgasse abbiegen. Ganz am Ende findet man einen alten Baum unter dem man lauschig sitzt. Und von dort dem Treiben auf der Elbe zu sieht.

Aber Achtung! Die Strassen durch den Süllberg zum Strandweg sind am Wochenende für alle KFZ gesperrt!

Nortorf – Geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holstein

Matze Schwarz von den Rollerfreunden Syke macht eine 8 Tagestour durch Deutschland. Die erste Etappe ist der Norden. Danach geht es über Mc Pom und Brandenburg weiter nach Westdeutschland bis in Süddeutschland die Heimreise stattfindet. Matze besucht die Mittelpunkte seiner Ziele.

Sein erstes Ziel war der Mittelpunkt von Hamburg – die Kirche St. Gertrud auf der Uhlenhorst.

Weiter ging es zum geografischen Mittelpunkt in Schleswig-Holstein. Und weil er dabei durch Quickborn kam, war es mir ein Vergnügen Matze bis Nortorf zu begleiten.

Zum kurzen Kennenlernen reichte uns ein leckerer Kaffee und ein Stück Kuchen. So lernen sich Norddeutsche kennen und so verabschieden sie sich auch wieder.

Unsere Tour führte durch Bad Bramstedt und dann weiter Richtung Brokstedt durch Aukrug bis Gnutz. Eine kurze Tankpause und dann ab zum geografischen Mittelpunkt.

Wikipedia beschreibt das Ziel so: “

Als geographischer Mittelpunkt Schleswig-Holsteins wurde ein Punkt im Ortsteil Thienbüttel der Stadt Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde bestimmt und im Jahr 2001 gekennzeichnet. Seine Position ist 54 Grad, 11 Minuten und 7,9353 Sekunden Nördliche Breite, 9 Grad, 49 Minuten und 19,5452 Sekunden Östliche Länge.

Der Punkt wurde auf Initiative des NDR vom Landesvermessungsamt errechnet. Schleswig-Holstein wurde dafür in mehr als 30.000 „planerische Dreiecke“ eingeteilt, die per Computer ausgewertet wurden. Der Mittelpunkt befindet sich an der Straße zwischen Nortorf und Brammer, rund einen Kilometer hinter dem Nortorfer Ortsschild in Richtung Brammer auf der rechten Straßenseite. Quelle

Matze und ich wurden an diesem stillen Ort ganz andächtig, nur gestört durch die wenigen Kühe in unserer Nähe.

Und nun kam, was kommen musste: Der Abschied.

Matze fuhr nach Kiel weiter und ich wieder übers Land zurück nach Quickborn. Aber…

Schön war es! Matze ist ein cooler Typ. Sehr gerne habe ich ihn das kurze Stück seiner Tour begleitet. Ich wünsche ihm weiterhin viel Freude bei seinem Vorhaben und ganz viele Rollerfreunde. Matze, wir sehen uns wieder!

Seine Leidensgeschichte könnt ihr auf Facebook nach lesen. Sucht einfach nach Matze Schwarz oder Rollerfreunde Syke, denn diese Tour hat einen sehr ernsten Hintergrund. Dort könnt ihr auch mit Matze in Verbindung treten.

„Ich werde vom Roller abgezogen…“

Das Internet hält so einige Perlen bereit. Eine davon ist dieses Video. Der junge Mann fährt ein Klein- bzw Leichtkraftrad von Yamaha mit 125 ccm. Und staunt nicht schlecht, das ein Motorroller, in diesem Fall wahrscheinlich ein Sym 600, ihn stehen lässt.

Nach einigen Ampelstarts dämmert es den jungen Mann, dass es sich scheinbar um einen großen Motorroller handelt. Schaut das Video, es tut der geschundenen Roller-Seele gut! 😉

Tour ins Weserbergland mit den Alster-Rollern

Vom 2.06. – 07.06.2019 war ich mit meinen Roller-Freunden der Alster-Roller im Weserbergland unterwegs.

Waltershof Rastplatz und Treffpunkt der Alster Roller
Zwei Burgman 400, ein X-Max 300 und ein Piaggio MP3 waren am Start

Bei noch kühlem Wetter starteten wir von Waltershof aus Richtung Lauenförde. Die Villa Löwenherz war unser Ziel.

Unser Scout R. hatte eine tolle Tour zusammengestellt, abseits der Autobahn. Aber es kam alles etwas anders als geplant! Denn sein Navi hielt mit der Scheibenhalterung nicht an der gewölbten Rollerscheibe und fiel ständig herunter. Dazu kamen einige Umleitungen, die so nicht eingeplant waren.

Kurzerhand wurde mir die Tourführung aufgetragen. Ich hatte keinen Plan, denn ich wollte nur passiv mitfahren, hatte aber eine funktionierende Navi-Halterung.

Langsam stiegen die Temperaturen auf Mitte 20 Grad, wir schlängelten uns an Staus vorbei, rasteten auch einmal spontan in einem griechischem Restaurant.

Parken beim Griechen

Am liebsten waren uns schattige Plätze die so ihre Tücken hatten. Ein Fahrzeug stürzte um, zum Glück kam weder Fahrer noch Fahrzeug zu Schaden…

Weserbergland Tour

Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich die Villa Löwenherz in Lauenförde. Die Qualität der Zimmer ist strittig, unstrittig ist der gute und freundliche Service, dass Frühstücks- sowie Abendbüffet. Beides Qualitativ und Quantitativ für den Preis angemessen. Nachfolgend ein paar Impressionen vom Hotel.

Die Villa Löwenherz bietet eine Menge Touren an, die von den Inhabern liebevoll „erfahren“ wurden. Als Service spielen sie diese Touren aufs Navi und geben noch die Tour ganz old school als Ausdruck mit. Und wir haben auch beides gebraucht.

Eine von vielen Touren der Villa Löwenherz

Wir hatten vier Touren ausgesucht. Für jeden Tag eine. Mein persönlicher Favorit war die Tour 1 (170 km). Aber auch die Touren 5 (Solling), 7 (5 Brücken, zwei Fähren) und 29 (Weserstein, Hann.Münden) waren toll. Wobei mein Navi Garmin 595 die letzten beiden Tage doch die Touren stark veränderte und so mehr Kilometer zusammen kamen als geplant.

Die Strecken waren oft sehr anspruchsvoll, sehr kurvig und führten durch traumhafte Landschaften an der Weser, durch Weserbergland oder schöne Orte…

Wir waren in so vielen Orten, sind so viele Strassen gefahren, da verliert man schnell den Überblick. Auch das Wetter war auf unser Seite, bis auf einen Tag. Und auch nur für kurze Zeit. Nach ca. 1,5 Stunden ging unsere Reise bei bestem Wetter weiter.

Naja, am Donnerstag hatten wir den Vormittag auch Regen, aber sonst…††

Allerdings war es auf dem Köterberg (495,8 m) mit ca. 10° C sehr frisch und vor allem verhangen. Wolken essen, aber keine Aussicht auf dem beliebten Motorradtreffpunkt im Weserbergland…

Die Solling-Tour fiel auf einen Donnerstag, an dem Tag war es sehr schattig und regnerisch. Das Weserbergland ist auch bei Regen attraktiv, aber Kurven und das allgemeine Fahren war dann doch nicht so das Ding…

Am Freitag nach dem Frühstück dann wieder das Chaos mit dem Navi. Der Heimweg führte letztlich über die Autobahn und in Hamburg über den Hafen. Eine tolle Tour mit einem sehr stimmigen Team. Gerne jederzeit wieder!

Rezo: Ist das nur Meinung oder kann das weg?

#diezerstörungdercdu zeigt vor allem eins, nämlich das es der jungen Generation reicht. Das sie verstanden hat, dass es um mehr als nur persönliches Wohlbefinden geht.

Mehrere 100.000 junge Menschen weltweit bei den #fridaysforfuture Demos waren nur der Anfang. Und vielleicht zeigt es sich, dass es der Anfang vom Ende der jetzigen, dekadenten Gesellschaft ist.

Rezo zeigt und sagt in seinem Video, was Sache ist. Er nennt viele Quellen und zeigt Widersprüche auf. Lügner und Profiteure, die der Hauptgrund für die Zerstörung unserer Welt sind, werden hier grob genannt.

In der Sprache und Kommunikation des Videos ist Rezo ganz nah bei den jungen Menschen aller Altersklassen. Und erreicht daher auch uns „Alten“. Und genau darin liegt die Sprengkraft dieses Videos. Es erreicht uns alle.

Als ich das Video startete, hatte es bereits 7.000.000 Klicks, nur zwei Stunden später sind es über 300.000 mehr.

Und nein, es wird in der Gänze mit seinen Fakten nicht widerlegt werden können. Ein weiterer Grund dafür, dass dieses Video „Zerstörung der CDU“ und die „Fridays for Future“ Demos sich weiter entwickeln werden.

Und das alles vor der Europa-Wahl am kommenden Sonntag. Wer dieses Video gesehen hat, kann nicht mehr leugnen, von den Ursachen der Umwelt-, Klima- und Gesellschaftszerstörung gewusst zu haben. Dafür ein großes Danke an Rezo und Greta Thunberg und all die Menschen, die ihre Augen nicht vor der Wahrheit verschliessen!

Als Leser musst Du nicht meiner Meinung sein. Danke, dass Du bis hierher gelesen hast. Vielleicht gefällt Dir das Video ja, dann teile es ruhig.

Yamaha X-Max 300 vs. Yamaha X-Max 400

Ich hatte das große Glück einen X-Max 400 als Leihfahrzeug zu bekommen. Und konnte so direkt den größeren Bruder des X-Max 300 fahren.

Yamaha X-Max 300 in Phantom Blue

Was mir am X-Max 400 gefiel:

  • Leistungsstarker Motor
  • Effektive Beschleunigung
  • Bessere Handlichkeit in engen Kurven
  • Stabilere Strassenlage
  • Top Bremsen, vorne zwei Scheibenbremsen, auch hintere Scheibenbremse verzögert besser als beim X-Max 300

Was mir am X-Max 400 nicht gefiel:

  • Ruppiger Motor. Mein erster Gedanke war: Ein rauher Geselle!
  • Starke Vibrationen des Motors, bei allen Geschwindigkeiten
  • Lastwechsel besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten wie z.B. im Stadtverkehr, besonders ausgeprägt und unangenehm.

Der Anzug des Motors ist schon toll. Das macht er so souverän, dass man erst an den Scheinwerfer des nachfolgenden Verkehr merkt, wie schnell der Roller los ging.

Der Motor hat 5 PS mehr als der 300er X-Max. Trotzdem bewegt er die 30 Kilo Mehrgewicht locker und hat eben im direkten Vergleich beim beschleunigen und in der Endgeschwindigkeit die Nase vorne. Am Gashahn des 300er muss man mehr ziehen um vorwärts zu kommen.

Die 210 kg kleben auf dem Asphalt und die sehr guten Bremsen wünscht man sich auch für den 300er. Subjektiv habe ich das Gefühl, dass der 400er auch besser abfedert. Das 13 Zoll Hinterrad ist sehr angenehm gerade in engen Kurven oder im Stadtverkehr.

Was gar nicht geht ist der rauhe Motor, der den Roller und seinen Fahrer ordentlich sein Befinden durch gibt. Und das in allen Drehzahlen.

Alles in allem ist der 400er für mich der bessere der beiden X-Maxe. Allerdings ist der Preisunterschied von fast EUR 1000,00 nicht gerechtfertigt.

Denn in der 400 ccm Motorklasse muss sich der X-Max 400 mit einigen sehr guten Rivalen messen lassen. Da fallen mir spontan der Suzuki Burgmann 400, Kymco New Downtown 350, Kymco Xciting 400, Piaggio 350 Beverly, Maxsym 400 und der BMW C400X ein.

Ebenfalls alles sehr potente 400er, viele sogar mit gutem Reisepotenzial. Davon sind die X-Mäxe leider etwas weiter entfernt. Die Sitzposition ist nicht für sehr lange Strecken geeignet. Mit dem Motor gibt es keine Probleme, der 300er X-Max hat seine 105 kg schwere Fracht ohne große Anstrengungen durch den Harz und das Weserbergland gebracht.

Wer wie ich mal höher bei den Kraftrollern aufsteigen will, dem sei die Klasse ab 500 ccm empfohlen. Mehr Hubraum und mehr PS bewegen dann doch mehr. Leider auch die Kosten…

Wie Du am besten in Kurven fährst!

Prolog:

Ich hatte das erste mal echte Kurvenerfahrung 2018 im Harz gemacht. Bis dahin fuhr ich nur die kleinen Kurven hier in Norddeutschland. Mehrmals habe ich an den zwei Tagen im Harz mein Ziel, eine gute Kurve zu bekommen, verfehlt. Dabei entstanden recht gefährliche Situationen, die zum Glück (oder auch Gott sei Dank!) glimpflich ausgegangen sind. Aber diese Erinnerungen haben mich dazu bewogen, diesen Artikel zu schreiben.

Rollerfahrer fährt in Kurve

„Ein Motorroller fährt dahin, wohin sein Fahrer blickt“. Diesen Satz hast Du schon 100 mal gehört. Und doch wird dieser Satz immer wieder vergessen bzw. beim Fahren in der Kurve verdrängt. Aber gerade die Blickrichtung des Fahrers ist elementar wichtig!

Du musst Deinen Blick dahin lenken, wo Du als Fahrer in der Kurve raus kommen willst, dann wirst Du auch dort raus kommen!

Dein Blick zieht Dich durch die Kurve. Denn die Blickführung ist eben bei jedem Tempo und in jeder Kurve sehr wichtig.

Eine falsche Blickführung führt dazu, dass Du in der Kurve zu schnell bist! Die Blickführung muss man üben, üben, üben! Am besten bei langsamen Kurven. Und wenn Du lange genug übst, wird Dich Deine korrekte Blickführung sicher durch die Kurve ziehen!

Wenn Du unsicher bist und die Kurven zu langsam nimmst, ist Dein Blick wahrscheinlich zu dicht vor Deinem Vorderrad. Daher ist es wichtig, dass Du lernst, Deinen Blick weit nach vorne zu richten!

Yamaha Nikken. Das Motorrad mit drei Rädern.

Wenn Dein Blick weit genug reicht, dass Du innerhalb der überblickten Strecke reagieren kannst, hast Du bereits vieles richtig gemacht und Du hast keine Angst vor schwierigeren Situationen. Du solltest bei ca. 70 km/h mindestens 40 Meter überblicken können. Wenn Du 100 km/h fährst, sollte Dein Blick mehr als 70 Meter weit sein!

Üben kannst Du die Blickführung z.B. mit den drei Kernsätzen:

  • In die Kurve schauen
  • Blick weit voraus
  • Hinter die Kurve schauen

Und wie bei allen Bikern gilt auch für uns Rollerfahrer, dass Erfahrung und Übung uns mit jeder gefahrenen Kurve besser werden lässt um dann richtig zu reagieren, wenn es denn doch mal nötig wird.

Rollerfahrer in der Ideallinie

Es gibt viele Tipps zum richtigen Kurvenfahren, hier ist ein TIPP der mir besonders gefiel!

Aquaplaning beim Motorroller

Der nachfolgende Artikel erschien beim „Institut für Zweiradsicherheit„. Ich möchte hier gerne auf diese sehr informative Seite hinweisen. Denn dort finden Biker eine Menge Informationen und Tipps rund um ihr liebstes Hobby. Den kopierten Artikel möchte ich einfach aus Sicherheitsgründen beim Roller fahren auch meiner Leserschaft nicht vorbehalten.

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Bei Aquaplaning handelt es sich nicht um die geringere Reifenhaftung auf nasser Fahrbahn im Allgemeinen. Es ist vielmehr ein gesonderter Zustand beim Fahren, der entsteht, wenn „größere Wassermassen“ vor dem Reifen nicht mehr schnell genug abfließen bzw. vom Reifen verdrängt werden können. In diesem Fall verliert der Reifen komplett den Bodenkontakt.

Für einen möglichst ständigen Erhalt der Haftung des Motorradreifens bei Nässe ist eine größere Profiltiefe für eine bessere Wasserverdrängung hilfreich. Eine der Hauptaufgaben des Profils ist die Verdrängung von Wasser, welches den Bodenkontakt der Reifen beeinträchtigt. Kommt es zu Aquaplaning, schiebt sich das Wasser wie ein Keil unter den Reifen und hebt ihn regelrecht von der Fahrbahn ab. Das Reifenprofil ist jetzt nicht mehr in der Lage, das viele Wasser unter der Lauffläche wegzubefördern, die Reifenhaftung geht verloren. Das Fahrzeug „schwimmt“, es ist so gut wie manövrierunfähig. Weder Lenk- noch Bremskräfte können jetzt übertragen werden.

Sicherlich hat das Reifenprofil Einfluss auf das Aquaplaning-Risiko, aber andere Faktoren wie die „entgegenkommende Wassermenge“ (Stärke des Wasserfilms), die gefahrene Geschwindigkeit und die Form des Reifens sind hier noch entscheidender.

Mit Blick auf den Pkw fällt das Aquaplaningrisiko für Motorradfahrer geringer aus. Die breiteren Pkw-Reifen verzeihen weniger als die schmaleren Motorradreifen. Im Vergleich zu den breiten Autoreifen (siehe Grafik) hat der Motorradreifen eine geringere Aufstandsfläche und – noch wichtiger – eine abgerundete Kontur. Diese drängt den Wasserkeil seitlich ab, der Reifen schiebt sich durch die Wasserfront, die Aquaplaning-Gefahr sinkt. Die flächige Kontur des Autoreifens baut dagegen eine breite Wasserfront direkt in Fahrtrichtung auf.

Dennoch sind die Folgen des Kontaktverlustes zur Fahrbahn für den Motorradfahrer in der Regel gefährlicher. Von daher gilt es bei nasser Fahrbahn und insbesondere bei Aquaplaningrisiko die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren.

Dem Institut für Zweiradsicherheit vielen Dank für diesen tollen und informativen Artikel!