Mein WhatsApp Kanal

Seit fast zwei Jahren betreibe ich zusÀtzlich einen WhatsApp-Kanal.
Und ja – mĂŒhsam nĂ€hrt sich das Eichhörnchen.

Aber ich mache weiter. Ganz bewusst.

Denn am Ende ist es egal, ob 30, 300 oder 3.000 Menschen mitlesen.
Treffpunkt-Motorroller informiert ĂŒber neue Clubs, Touren und Entwicklungen – mit einem klaren Schwerpunkt auf Schleswig-Holstein und dem Norden.

Mir ist dabei wichtig, niemanden zuzuballern.
Ich poste nicht alles, was mir gerade unter die Tastatur kommen könnte, sondern nur das, was aus meiner Sicht relevant und interessant ist.

Wenn euch Treffpunkt-Motorroller gefÀllt und ihr nichts verpassen möchtet:
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Schön, wenn ihr dabei seid. đŸ›”

Der Norden rollert.

Rollerclubs im Norden – ein persönlicher Streifzug

Mein erster Club, die Alster-Roller, sind zuhause im SĂŒden Schleswig-Holsteins – oder im Norden Hamburgs. Kommt ganz drauf an, aus welcher Richtung man gerade anrollt 
 😉

Mein zweiter Club war der Honda-Helix-Club-Nord, mit seinem Schwerpunkt rund um Mölln und Ratzeburg. Mit ihnen habe ich meine erste große Ausfahrt erlebt – fast 20 Roller auf einen Streich! Diese Masse an Motorrollern hat mich total geflasht und regelrecht in ihren Bann gezogen.

Danach kam der nĂ€chste Schritt: die Rollerfreunde Hamburg, ein Club, der vor allem im SĂŒden der Hansestadt unterwegs ist. Leider kamen wir nicht zusammen. Aber auch sie gehören zu den festen GrĂ¶ĂŸen in der norddeutschen Rollerszene.

Alle drei Clubs – Alster-Roller, Helix-Club und Rollerfreunde Hamburg – sind schon lange dabei. Sie haben die vergangenen Jahre ĂŒberdauert, sich weiterentwickelt und wirken heute vitaler denn je. Viele andere Gruppen hingegen sind verschwunden – schade, aber auch ein Ansporn, bestehende Strukturen zu stĂ€rken.

Wer durch Schleswig-Holstein cruist, weiß: An BauerncafĂ©s fĂŒhrt kein Weg vorbei! Und ein Club hat das gleich zum Programm gemacht: die Rollerfreunde KĂ€ffchentourer – sie dĂŒrften jedes CafĂ© zwischen Nord- und Ostsee kennen. 😄

Doch auch neue Clubs bereichern inzwischen die Szene:

  • Die MP3-VerrĂŒckten aus dem Norden Hamburgs widmen sich voll und ganz den dreirĂ€drigen Rollern.
  • In NeumĂŒnster sind die Rollerpossis zuhause – mit kleinerem Hubraum, aber mindestens genauso viel Fahrspaß!

Blickt man ein StĂŒck weiter nach Niedersachsen, sticht sofort der Rollerclub 2000 ins Auge. Auch hier blickt man auf eine langjĂ€hrige Gemeinschaft zurĂŒck.
Hinzu kommen die Rollerfreunde Rotenburg, die Rollerfreunde Syke und natĂŒrlich die traditionellen Leonardo-Rollerfreunde Bremen – alle mit treuen Mitgliedern und hohem Wiedererkennungswert.

Ein StĂŒck weiter sĂŒdlich, aber immer noch im Norden, rollen die LĂŒneburger Rollerfahrer durchs Land. Und wer sich bis in den Harz wagt, trifft dort auf die sympathischen Rollerfreunde Harz.

All diese Clubs – und hoffentlich noch viele mehr, die ich nicht alle namentlich erwĂ€hnt habe – bilden gemeinsam eine lebendige, vielfĂ€ltige Rollerszene im Norden. Ich bin dankbar, ein Teil davon zu sein und mich aktiv einbringen zu dĂŒrfen.

Und zum Schluss ein kleiner Abstecher gen Osten – nach Brandenburg:
Dort heißen dich die Rollerfreunde Prignitz herzlich willkommen!

Danke an euch alle – fĂŒr euer Engagement, eure Begeisterung und eure Liebe zum Motorroller!

Kuchen geht immer…

Egal, wie ungemĂŒtlich das Wetter draußen gerade ist – im CafĂ© ist es meist kuschelig.

Und wenn dazu noch TortentrĂ€ume serviert werden, rĂŒckt die Welt ganz von selbst wieder an ihren Platz.

Draußen darf es ruhig stĂŒrmen, regnen oder toben. Hier drinnen ist Zeit. Und Ruhe.

Auf meinen Rollertouren habe ich im Laufe der Jahre so manche kleine Perle entdeckt. Orte, die man nicht sucht – sondern findet. Und wenn es das Wetter einmal nicht anders zulĂ€sst, dann macht auch die Anfahrt mit dem Auto Freude. Der Weg zĂ€hlt.

Und weil meine Liebe nicht nur dem Roller, sondern auch gutem Eis und feinem Kuchen gilt, habe ich fĂŒr alle Gleichgesinnten eine eigene Seite aufgebaut.

FĂŒr Genießer. FĂŒr Entdecker. FĂŒr Menschen, die wissen, dass ein guter Moment manchmal einfach nach Vanille, Sahne und einem warmen Platz schmeckt.

– Kuchen – Kuchen – Torten – Torten – Kuchen – Kuchen – Torten – Torten –

7 Jahre Treffpunkt Motorroller

Und wieder ĂŒber 10.000 Kilometer mehr auf der Uhr…

Das erste Highlight des Jahres war der MoGo LĂŒbeck 2025 Ende April.
Gemeinsam mit den Alster-Roller und Kasi on Tour haben wir ĂŒber 50 Großroller auf die Straße gebracht. Das Wetter war auf unserer Seite – so soll es sein!

Das zweite dicke Ding war dann das gemeinschaftlich organisierte Großrollertreffen am 11. Mai am Schaalsee. Neben Treffpunkt-Motorroller.de waren auch die Rollerfreunde Prignitz und Kasi on Tour beteiligt. Zusammen haben wir das Treffen zu einem vollen Erfolg gemacht – ĂŒber 65 Großroller sprechen fĂŒr sich! FĂŒr das nĂ€chste Jahr haben wir drei Orgas schon neue Ideen.

Nummero drei: unsere Vier-Tages-Tour mit den Alster-Rollern ins Weserbergland, ins Hotel Löwenherz. Zwölf RollerverrĂŒckte gaben alles – Fahrspaß pur!

Doch das war noch lÀngst nicht alles:
Die Alster-Roller feierten im Juni ihr 15-jÀhriges Bestehen. Chapeau!

Auch meine Freunde aus der Prignitz waren zu Besuch in Schleswig-Holstein – ein wunderbarer Ausflug. Und sie haben schon angekĂŒndigt, wiederzukommen!

Meine Touren zum Selenter See waren zwar oft von Regen begleitet, aber die Strecke ist jedes Mal die Fahrt wert. Genauso wie all die anderen kleinen Touren, die ich allein, in kleiner Runde oder zu zweit gefahren bin – etwa mit Christopher nach Boltenhagen.

Zwischendurch habe ich hier im Blog immer wieder meine Meinung zur Motorroller-Community kundgetan.

Und dann kam der traurigste Moment des Jahres:
Am 15. Oktober verstarb Andrea – viel zu frĂŒh, viel zu schnell.

Nicht nur in ihrem Sinne werde ich weitermachen, sondern fĂŒr alle Motorroller-VerrĂŒckten, die Spaß an diesem großartigen Hobby haben.

Zum Schluss möchte ich noch eines sagen – weil es mich einfach freut:
All die Stinkstiefel des letzten Jahres haben dieses Jahr keine Rolle mehr gespielt. Sie haben der Szene zwar Schaden zugefĂŒgt, sie dadurch aber auch stĂ€rker gemacht. Heute spielen sie keine Rolle mehr – und das ist gut so.

Und 2026?
Da wird noch einiges passieren. Bleibt gespannt und neugierig!

Euer Uwe

Andrea, Danke!

Es gibt Menschen, mit denen verbringt man nicht viel Zeit.

Andrea und ich hatten etwas ĂŒber ein Jahr – mehr nicht. Und doch hat sie tiefe Spuren in mir hinterlassen.

Andrea war eine Naturgewalt: groß, krĂ€ftig und voller GefĂŒhl.

Und dann kommt da so ein Arschloch um die Ecke – namens Krebs. Ein richtig mieses Arschloch: BauchspeicheldrĂŒsenkrebs.

Im September 2024 haben wir angefangen, ĂŒber das zu sprechen, was da kommen wird.

Schon dieser erste Tag – beim Eis in der Eis-Liebe und unsere Fahrt nach Bad Segeberg an den See – war groß und emotional.

Eine ihrer Fragen damals war, ob man sie vergessen wird. Ich konnte schon da sagen: Niemand wird vergessen. Und dass es im Herzen mehr als einen Platz geben kann.

Es folgten Monate voller Mut und Zuversicht, aber auch RĂŒckschlĂ€ge – und schließlich unser letztes GesprĂ€ch. Bei Andrea im Krankenhaus.

Ich hatte mir Zeit genommen, keine weiteren Termine an diesem Tag.
Wir sprachen ĂŒber fĂŒnf Stunden. Andrea erzĂ€hlte mir aus ihrem Leben – wild, bewegt, verletzt. Von Liebe, ErfĂŒllung und dem Danach.

Ich war tief bewegt von ihrer Klarheit und ihrem Mut. Von ihrem großen Herzen.

Nach unserem GesprĂ€ch schrieb ich zwei Songs: einen ĂŒber Andrea, ihr Leben und ihre beiden großen Leidenschaften – Angeln und Motorroller – und einen ĂŒber unser Thema am Krankenbett: Dass wir auf der anderen Seite wiedersehen, wen wir hier geliebt haben – und wer uns hier geliebt hat.

Und dann kam die Nachricht am 15.10.2025: „Andrea ist friedlich im Kreise ihrer Lieben eingeschlafen.“

Gute Reise, Andrea – wir werden uns wiedersehen!

Dreirad Motorroller, darum!

Das Thema Dreirad Motorroller geht in der allgemeinen Euphorie der Biker klang- und sanglos unter.

Einen Motorroller mit zwei RĂ€dern zu grĂŒĂŸen und zu akzeptieren, fĂ€llt den „gestandenen“ Motorradfahrern schon sehr schwer. Aber wenn der Scooter auch noch ein drittes Rad hat, dann ist wirklich Schluss mit lustig.

Genial zu sehen, wie die „Biker“ selektiv die Gruppe grĂŒĂŸen! Schlimm ist, wenn man aus Versehen in eine Gruppe MotorrĂ€der kommt. Die entgegenkommenden BrĂŒder im Geiste haben keine Scheu vor Peinlichkeiten, ihrerseits.

Ich schweife aber ab.

Bereits 2020 war ich auf einem Dreirad-Motorroller Treffen am Coffee to Fly. Und war sehr begeistert von den FahrerInnen.

In den letzten fĂŒnf Jahren hat sich zu diesem Thema bereits viel getan und bei meinem Club, den Alster-Roller, fahren immer mehr PilotInnen auf drei RĂ€dern mit.

Die GrĂŒnde mit einem dreirĂ€drigen Motorroller zu fahren sind vielfĂ€ltig. Ich lasse diese mal aussen vor. Denn es zĂ€hlt ja, was der Fahrende daraus macht.

DreirÀdrige Motorroller, immer mit dabei!

Und Jahreskilometerleistungen um die 8.000 -10.000 Kilometer (und mehr) sprechen fĂŒr sich. Da kommt so mancher Schönwetterfahrer auf seinem fetten Motorrad in 10 Jahren nicht ran.

Mittlerweile gibt es reichlich Auswahl. Egal ob die Dreirad-Scooter von Piaggio, Yamaha, Peugeot, Kymco oder Quadro V3 kommen, Spass machen sie alle und an Leistung fĂŒr den Spass und die Freude mangelt es auch nicht.

Man kann wĂ€hlen zwischen 300 – 550 ccm und hat je nach Modell und Anbieter zwischen 25 – 51 PS zur VerfĂŒgung.

Das Fahren ist etwas anders als auf zwei RÀdern, aber schnell hat man sich dran gewöhnt.

Ich persönlich freue mich ĂŒber die Rollerfreunde mit drei RĂ€dern. Und auf die nĂ€chste Tour mit Euch!

DLzG

FrĂŒhlingsgedanken und Saisonstart

Jetzt, wo die Tage endlich wieder lĂ€nger hell sind und sich langsam auch die Sonne blicken lĂ€sst, kommt die Lust zurĂŒck, auf meinen TMax 560 zu steigen.

Ich gehöre ja bekanntermaßen zur Fraktion der Warmduscher. Am liebsten starte ich erst, wenn die Temperaturen mindestens 12 Grad erreichen!

Auf der Suche nach einem humorvollen Begriff fĂŒr ein Saisonkennzeichen stieß ich bei Google auf folgende Seite: Humorarchiv/Motorradfahrerjargon. Kann man sich mal anschauen.

Mit meinen 48 PS lohnt sich ein Abmelden bzw. ein Saisonkennzeichen wirklich nicht. Viele „echte“ Biker mokieren sich ja gerne ĂŒber die Fahrer mit Strichkennzeichen. Kann doch jeder so machen, wie er es fĂŒr richtig hĂ€lt! Aber mit der Toleranz unter Motorradfahrern ist das sowieso immer so eine Sache.

Meine erste Tour 2025 fĂŒhrte mich gleich zum Nord-Ostsee-Kanal ins EisstĂŒbchen in Rendsburg. Eine ideale Strecke, um sich einzufahren.

Je eine Kugel: Vegas, Sylter Sahne, Schwedisch Karamell und Karamell Krokant

Eigentlich war das Wetter sehr angenehm, und ich war entspannt unterwegs. Allerdings stellte sich die Konfiguration zwischen Navi, Handy und Headset als suboptimal heraus. Alle paar Minuten kam die nervige Ansage: „Verbindung konnte nicht hergestellt werden!“ Da war sehr schnell Schluss mit der Entspannung! Den Fehler konnte ich tatsĂ€chlich erst zuhause beheben.

Einer meiner Gedanken auf der Tour galt auch den Konsequenzen, die ich letztes Jahr auf mich genommen habe, weil ich persönlich sehr ungern mit MotorrĂ€dern unterwegs bin. Ich verstehe die wenigen Biker absolut, die gerne in gemischten Gruppen fahren möchten – und ich will das eben nicht! Leider konnten das letztes Jahr nur wenige nachvollziehen. Toleranz ist nun mal keine Einbahnstraße. Mal sehen, ob es dieses Jahr etwas besser wird.

Zu den Konsequenzen zĂ€hlt auch, dass ich nun kein Mitglied mehr beim Honda-Helix-Club-Nord bin. Daher wird es 2025 weniger Tourberichte geben. Der Vorteil: Ich habe jetzt mehr Zeit fĂŒr meinen eigenen Club, die Alster-Roller.

Erstaunt war ich auch darĂŒber, dass es tatsĂ€chlich selbst in so lockeren Gruppierungen wie Rollerclubs, Machtspielchen gibt. Ey Leute, tobt euch zuhause im Garten aus oder geht wieder arbeiten, wenn euch das Leben in der Rente zu langweilig ist!

Jetzt freue ich mich darauf, bald das erste zarte GrĂŒn zu sehen, das uns in den kommenden Tagen entgegen sprießen wird – bevor die Natur dann voll und ganz erblĂŒht.

Das Coffee to Fly bleibt weiterhin mein Hotspot. Besser geht es hier in der NĂ€he einfach nicht!

Außerdem habe ich einen kleinen Laden entdeckt, der geschmackvolle Motorradbekleidung anbietet und einen sehr engagierten Service betreibt: 24 Helmets in Hamburg. 24 Helmets hat eine große Auswahl an besonderen Helmen und ausserdem ein Faible fĂŒr Baseballcups. Ebenfalls befinden sich wirklich schicke Jacken und Streetwear in den Regalen. Hier nur einige genannte Marken: John Doe, NACA, North of Berlin, BELL und viele andere. Eine wohltuende Alternative zu den omniprĂ€senten Louis-Filialen. Schaut dort mal vorbei – ich bin mir sicher, der Laden wird euch gefallen.

Das waren ein paar Gedanken zum Start in die neue Saison. Ich wĂŒnsche uns allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt!

DLzG

Rollertouren mit ChatGPT

Wahrscheinlich werden die meisten von Euch das Wort „KĂŒnstliche Intelligenz“ oder auch in diesem Zusammenhang „ChatGPT“ nicht mehr hören können, oder?

Aber die Reise mit der KI (KĂŒnstliche Intelligenz) hat ja gerade erst angefangen. Und Ă€hnlich wie viele der neuen Techniken der letzten Jahre, wird auch die KI unser Leben wegweisend verĂ€ndern.

Wegweisend, Reise und KI, darum geht es mir heute in diesem Blog.

Viele von Euch werden erst einmal schmunzeln, denn wer bereits selber des öfteren eine Tour oder Reise mit dem Motorroller geplant hat, wird mĂŒde bei der KI abwinken.

Anders geht es mir. Ich bin so der Typ, Adresse ins Navi, kurviger rein und Autobahn raus. Und los…

FĂŒr Menschen wie mich hat man das Navi ĂŒberhaupt erfunden!

Durch einen Zufall (oder war es Kasi đŸ€”) bin ich auf das Video von JĂŒrgen von RideOnWithFriends aufmerksam geworden.

Von diesem Video war ich sofort begeistert. Und da es auch nur knapp 15 Minuten geht, blieb meine Neugierde bis zum Ende bestehen.

Nach einigen Versuchen mit ChatGPT nahm ich mir die Zeit fĂŒr das zweite Video. Dieses geht bereits fast 50 Minuten und ist wesentlich umfangreicher als der erste Teil.

Als Test habe ich meine Tour mit den Alster-Roller fĂŒr Mai ins Weserbergland genommen.

Und das Ergebnis hat mich komplett begeistert, so sehr, dass ich das den Mitfahrenden sofort mitteilte und die Gruppe schon Angst hatte, wir wĂŒrden eine „Mörder-“ Strecke bis zum Hotel fahren.

Schaut Euch die Videos an, lasst Euch begeistern. Und wenn Ihr ChatGPT – noch – nicht nutzt, bleibt offen fĂŒr neues. Probiert es am besten einmal selber aus!

Und nun, viel Spass beim gucken!

6 Jahre Treffpunkt Motorroller

Was fĂŒr ein Motorroller-Jahr! 13.000 km bin ich dieses Jahr mit dem TMax gefahren und habe dabei ĂŒber 15 Tages- und 3 Mehrtagestouren mit erlebt. Die vielen kleinen Touren gar nicht erst gezĂ€hlt…

Hier mein subjektiver Jahres RĂŒckblick:

2024 war ein sehr erfolgreiches Jahr fĂŒr unsere Roller-Clubs in Hamburg und Schleswig-Holstein. Und auch in Niedersachsen können Motorrollerclubs ZuwĂ€chse verzeichnen! Und das bei wieder sinkenden Verkaufszahlen bei den Kraftrollern!

Schwerpunkt in 2024 war fĂŒr mich, dass hohe Niveau von Interessenten an der Rollerszene zu halten und weitere Rollerfreunde zu gewinnen. Eine Konkurrenzveranstaltung des Facebook-Clubs „Motorroller, Touren, Ausfahrten und Treffenkonnte unseren Treffen und Ausfahrten nicht das Wasser reichen, obwohl bei Facebook ĂŒber 3400 Besitzer von Maxi-Scooter zusammen kommen.

Schade ist es trotzdem, man hĂ€tte so wunderbar kooperieren können. Es wĂ€re eine win/ win Situation fĂŒr alle gewesen.

Mann des Jahres 2023 war ja Kasi fĂŒr mich. Sein Engagement fĂŒr die Rollerszene Norddeutschland und Bundesweit ist auch 2024 mehr als vorbildlich.

So konnten die Alster-Roller auch dank der Hilfe von Kasi und ganz vielen begeisterten Scooterfahrern ab 125 ccm weiter wachsen und sich behaupten. Dazu siehe aber den Jahresbericht auf der Website der Alster-Roller.

Und mit dieser großen Truppe bin ich dieses Jahr z.B. im April 2024 zur Saisoneröffnung nach Zarrentin, an den Schaalsee gefahren. Zum Start gleich mal verschiedene Clubs und 25 Motorroller an den Start bekommen.

Ausserdem durfte ich noch einen Bericht ĂŒber die Alster-Roller im Kradblatt veröffentlichen! Auch das half unserer Community.

Ebenfalls im April war wieder der Motorradgottesdienst in LĂŒbeck. Weniger Teilnehmer, dafĂŒr mehr Motorrollerfahrer. Ich danke allen, die meinem Aufruf gefolgt sind und Hans-Werner und Martin vom HHCN fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung.

Mit einem Fahrsicherheitstraining nur fĂŒr Motorrollerfahrer war der April dann abgeschlossen.

Den HHCN unterstĂŒtzten die Alster-Roller mit 10 Rollern zu deren erster traditionellen Ausfahrt des Jahres am 1. Mai. Am Ende kamen insgesamt 50 Rollerfreunde zusammen.

Der zweite Kracher des Honda-Helix-Club-Nord war deren Treffen zum 30 JĂ€hrigen. Hier kamen ca. 80 Rollerpiloten um gemeinsam zu feiern!

Und dann folgte eine Tour nach der anderen, bis dann fĂŒr mich Ende Oktober endgĂŒltig Schluss war.

Im Mai war ich an der MĂŒritz. Im Juli im Harz und im September in der Prignitz.

Wirklich, ein wahnsinnig tolles Motorroller-Jahr! FĂŒr das nĂ€chste Jahr wĂŒnsche ich mir, weiter die Begeisterung bei den Rollerfreunden hoch zu halten, neue Rollerpiloten zu gewinnen und weiterhin die Motorradfahrer auf Distanz zu halten!

„Und ewig lockt das Bike…“

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Die starke Motorradfraktion versucht in den Rollerclubs Fuss zu fassen. Teilweise fahren viele Clubmitglieder als Zweitfahrzeug ein Motorrad. Dementsprechend ist die Toleranz in einigen Clubs gross gegenĂŒber MotorrĂ€dern, gemeinsam auf Tour zu gehen.

Ein gewisser Roland, bisher nur auf 125 und 300er Vespas unterwegs, lieh sich zum „Vergleich“ eine BMW 1300 GS mit Automatik aus. Und kam aus dem schwĂ€rmen gar nicht mehr heraus. Nach 19 Minuten habe ich sein Youtube Video abgebrochen, ich konnte sein Lobhudeln nicht mehr ertragen. Die Unsinnigkeit seines Vergleiches erklĂ€rt er fĂŒr sich mit den Worten: „Man muss ĂŒber den Tellerrand schauen…“. Er hĂ€tte ja gerne seine Vespa mit einem anderen Motorroller oder einem 300er Motorrad vergleichen können…

Andere halten ihren Honda X-ADV oder Forza 750 auch nicht mehr fĂŒr einen Motorroller, sondern eher fĂŒr ein Motorrad!

Wiederum andere sind vom 125er Motorroller, mit erlangen der A/ A2 Pappe, dann auch gleich zu den Kollegen ohne Motorroller gewechselt.

Mittlerweile habe ich in einigen Blogs versucht, meinen Standpunkt zu erlÀutern.

Ich sage ganz klar, dass ich mich nicht ohne Grund seit 6 Jahren ausschliesslich fĂŒr Motorroller, Maxi-Scooter und deren Community engagiere. Mein Anliegen ist es, diese Minderheitengruppe zusammen zufĂŒhren und zu stĂ€rken. Der Erfolg der letzten Jahre bestĂ€tigt mich. Und es macht fĂŒr mich persönlich ĂŒberhaupt keinen Sinn, gemeinsam mit MotorrĂ€dern auf Tour zu gehen!

Ich danke allen Roller-VerrĂŒckten mit ihren Maxi-Scootern, die mich bei dieser Arbeit bisher unterstĂŒtzt haben und es auch weiterhin tun!

Gemeinsam sind wir Motorroller (stark)!

Kradblatt – DAS norddeutsche Motorradmagazin

Klein und unscheinbar liegen die Ausgaben des Kradblatt bei Motorrad- und Zubehör Verkaufsstellen aus. Oft zwischen WerbebroschĂŒren und Ă€hnlichen Magazinen.

Und wenn man sich mit der Materie nicht befasst und nur ab und zu ein Heftchen abgreift, wundert man sich, dass es zwischen all der Werbung aktuelle Berichte gibt.

FĂŒr mich als Freund des Motorrollers, besser der Maxi-Scooter, ist das Kradblatt eigentlich recht uninteressant. Klar, es heisst im Untertitel auch Motorradmagazin. Und wir Maxi-Scooter Piloten sind alles mögliche, aber eben keine Motorradfahrer, oder wie gerne in der Szene selbst genannt: Biker.

Trotzdem nehme ich mir das Kradblatt bei Louis in Norderstedt immer mit. BlĂ€tter drin rum und lese auch den einen oder anderen Bericht. Neben den Berichten gibt es noch einen umfangreichen Terminkalender und private Foto- sowie Textanzeigen. Leider sind die Textanzeigen sehr wahl- und ziellos. Neben Verkaufsangeboten findet man Er sucht Sie usw.. Ausserdem gibt es am Ende des Heftchen Berichte ĂŒber HĂ€ndler und Veranstalter und Veranstaltungen.

Wer sich mit der Reklame befasst, bekommt einen super Überblick ĂŒber Angebote fĂŒr den motorisierten Zweirad Begeisterten im Norddeutschen Raum.

Die Alster-Roller haben dort z.B. einen Anbieter fĂŒr ein Sicherheitstraining gefunden. 10 Freunde mĂŒsst Ihr sein, dann gibt es ein Angebot nur fĂŒr Motorrollerfahrer!

Nun dachte ich mir, etwas Motorroller kann auch dem Kradblatt nicht schaden und funkte Markus L. an und fragte, ob ich einen Artikel ĂŒber die Alster-Roller bei ihm im Kradblatt veröffentlichen darf.

Prompt kam seine Antwort und ohne zögern stimmte er dem zu. DafĂŒr ein dickes DANKESCHÖN!

Schon in der aktuellen Aprilausgabe war mein Artikel erschienen, toll zusammengestellt und sehr lesenswert. Die Website der Alster-Roller spĂŒrt es an den Besucherzahlen und ich werde von meinen Rollerfreunden verstĂ€rkt auf den Artikel angesprochen. Das zeigt auch, dass etwas mehr Maxi-Scooter dem Kradblatt neue Leser bescheren könnte. Geschaut wird es von uns Roller-Piloten auf jeden Fall!

Das Kradblatt hat eine eigene App und einen Auftritt bei Facebook.

Hier sei einem der dortigen Admins gesagt: Ich fahre nicht nur Auto, Fahrrad und Motorroller. Wirklich schlecht recherchiert. Dazu habe ich aber bereits schon einen Bericht geschrieben… 😉

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