Als ich 2024 mit den Alster-Rollern das erste Großrollertreffen am Schaalsee geplant habe, kamen insgesamt 25 Motorroller zusammen.
Ich fand, das war bereits ein ansehnlicher Erfolg: ein lockeres Treffen, entspanntes Beieinandersein, Menschen und Roller kennenlernen – einfach eine gute Zeit haben.
Weil genau diese Lockerheit so gut funktioniert hat, habe ich gemeinsam mit den Rollerfreunden Prignitz und Kasi on Tour für 2025 ein weiteres Großrollertreffen geplant.
Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Beteiligter wurde es deutlich größer. Nicht alles lief perfekt – aber 65 Motorroller sprechen für sich.
Anrollern Schaalsee – 60 Maxiscooter – 2025
Getragen von diesem Erfolg und der positiven Stimmung lag der Gedanke nahe, das Ganze 2026 noch einmal zu toppen.
Gleichzeitig kamen bei mir – und bei uns als Beteiligte – erste ernsthafte Bedenken auf, insbesondere in Bezug auf die Haftung, wenn man offiziell als Organisator auftritt.
Ich habe mich intensiv informiert und das Thema nüchtern betrachtet.
Mein Fazit ist eindeutig: Das Risiko, im Ernstfall in Haftung zu geraten, die Vielzahl notwendiger Absicherungen, vorbeugender Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten stehen für mich nicht mehr im Verhältnis zu dem, was dieses Treffen eigentlich ausmachen soll – nämlich Freude, Begegnung und gelebte Motorrollerkultur.
Wir sind keine Vereine, keine professionellen Veranstalter, sondern Menschen, die Motorroller fahren, sich austauschen und gemeinsam unterwegs sein wollen.
Aus diesen Gründen wird es von meiner Seite kein offenes Großrollertreffen 2026 geben.
Ich hoffe auf euer Verständnis. Wir sehen uns auf Tour. 🛵
Die Erwartungen waren sehr hoch an die „Hamburger Motorradtage“, sprich HMT. Und sie wurden vollständig enttäuscht!
Einzig die Royal-Alloy und die drei Zontes-Modelle konnten uns – neun Alster-Roller an der Zahl – ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Acht & Mirko!
Roller König aus Hamburg hatte von Aprilia auch nur die kleinen und schwachen Modelle vor Ort.
Suzuki können wir mit seinem „leistungsstarken“ Angebot nur ein müdes Lächeln schenken.
Danach war Schluss mit dem Lächeln bezüglich Motorroller, und wir verstehen teilweise, warum es Motorradtage heißt …
Peugeot und Piaggio fehlten komplett mit ihrer gesamten Zwei- und Dreiradpalette. Aber auch Kymco und SYM haben den Weg in den Norden genauso wenig gefunden wie z. B. Italjet mit seinen neuen Modellen.
Und zu guter Letzt mieden auch Honda und Yamaha ebenfalls die Hansestadt. Gerne hätten wir uns noch einmal die Forza 750 oder den neuen TMAX 560 aus der Nähe gesehen.
BMW haben wir bewusst ausgelassen, die Modelle kennt man zur Genüge.
Can-Am haben wir uns mal angeschaut, war aber nun so gar nicht unser Ding. Ein Auto bzw. Quad mit drei Rädern ist einfach nicht so unsere Sache. Und für den Preis bekommst Du bei Honda Fuchs eine dreirädrige Gold Wing, die wirklich etwas hermacht.
Unser Fazit: Geh mit den richtigen Leuten dahin, dann hat man trotzdem Spaß. Aber wer als Motorroller-Enthusiast auf seine Kosten kommen möchte, muss sich nach anderen Messen umsehen.
Es hätte so schön sein können im Rollerhimmel – es sollte nicht sein.
Hamburger Rollerfreunde müssen woanders Ausschau halten. Mal sehen, vielleicht gibt es nächstes Jahr auf der HMT 2027 endlich die Vorjahresmodelle zu sehen…
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern! Neue Motorroller ab 350 ccm stehen dieses Jahr bereit. Vor allem die Chinesen lassen ihre Muskeln und ihre Kompetenz spielen.
Wer jedes Jahr hunderttausende Motorroller verkauft, der hat einfach Erfahrung. Ob uns das nun in Europa gefällt oder nicht. Und wir haben nur Glück, dass die „Chinakracher“ hier kein vernünftiges Vertriebsnetz hinbekommen.
Aber auch die Taiwaner Sym und Kymco bringen neue, kräftige Motorroller an den Start. Italien erwacht ebenfalls, daher werden sich die Platzhirsche wie Yamaha und Honda warm anziehen müssen.
Hier ein kleiner, selektiver und nicht vollständiger Überblick, passend zum Saisonstart in wenigen Wochen. Und ich bin mir sehr sicher, diese Teile werden wir NICHT in Hamburg auf der HMT sehen:
Roller zwischen Vernunft, Prestige und Exotik – Aprilia, Voge, SYM, Kymco, Zontes & Italjet im Überblick
Der Markt wird größer, stärker, schwerer. Was früher klar als 300er- oder 400er-Mittelklasse durchging, kratzt heute an 50 oder sogar 70 PS. Mehr Hubraum, mehr Ausstattung, mehr Technik.
Aber die entscheidende Frage bleibt: Wie viel Roller braucht man wirklich – und was passt zum Alltag?
Aprilia SR 400 GT – Der Sweet Spot
Für mich bleibt die Aprilia der Mittelpunkt dieses Feldes. Nicht, weil sie die stärkste ist. Sondern weil sie das stimmigste Gesamtpaket liefert.
Rund 36 PS aus einem Einzylinder. Sportliche Linie. Erwachsenes Fahrwerk. Keine Übertreibung.
Sie ist kein Prestigeobjekt. Kein Exot. Aber sie ist ehrlich – und genau das macht sie stark.
Man kann mit ihr pendeln, Landstraße fahren, auch mal Autobahn. Sie verlangt nichts Besonderes vom Fahrer.
Voge SR 450 X – Spannend, aber mit Gewicht
Die Voge ist konzeptionell reizvoll: Zweizylinder, 42 PS, 17-Zoll-Vorderrad, Adventure-Anleihen.
Mehr Laufruhe. Mehr Stabilität. Mehr „Erwachsenen-Gefühl“.
Aber: Gewicht.
Und bei einem Roller zählt Rangierbarkeit. Hier kippt Begeisterung schnell in Respekt.
Wäre sie leichter und in Deutschland problemlos verfügbar, könnte sie ganz oben landen. So bleibt sie interessant – aber mit Fragezeichen.
Italjet Roadster 400 – Charakter vor Vernunft
Der Roadster ist mutig. 41 PS, auffälliges Design, sichtbare Technik. Er will gesehen werden.
Das ist nicht falsch. Es ist nur eine andere Motivation.
Im Alltag ist er spezieller. Emotional stärker als rational. Wer genau das sucht, wird ihn lieben.
Seit fast zwei Jahren betreibe ich zusätzlich einen WhatsApp-Kanal. Und ja – mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
Aber ich mache weiter. Ganz bewusst.
Denn am Ende ist es egal, ob 30, 300 oder 3.000 Menschen mitlesen. Treffpunkt-Motorroller informiert über neue Clubs, Touren und Entwicklungen – mit einem klaren Schwerpunkt auf Schleswig-Holstein und dem Norden.
Mir ist dabei wichtig, niemanden zuzuballern. Ich poste nicht alles, was mir gerade unter die Tastatur kommen könnte, sondern nur das, was aus meiner Sicht relevant und interessant ist.
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Rollerclubs im Norden – ein persönlicher Streifzug
Mein erster Club, die Alster-Roller, sind zuhause im Süden Schleswig-Holsteins – oder im Norden Hamburgs. Kommt ganz drauf an, aus welcher Richtung man gerade anrollt … 😉
Mein zweiter Club war der Honda-Helix-Club-Nord, mit seinem Schwerpunkt rund um Mölln und Ratzeburg. Mit ihnen habe ich meine erste große Ausfahrt erlebt – fast 20 Roller auf einen Streich! Diese Masse an Motorrollern hat mich total geflasht und regelrecht in ihren Bann gezogen.
Harz 2018Auf der Blankeneser HaupstrasseMotorroller in Reih und Glied
Danach kam der nächste Schritt: die Rollerfreunde Hamburg, ein Club, der vor allem im Süden der Hansestadt unterwegs ist. Leider kamen wir nicht zusammen. Aber auch sie gehören zu den festen Größen in der norddeutschen Rollerszene.
Alle drei Clubs – Alster-Roller, Helix-Club und Rollerfreunde Hamburg – sind schon lange dabei. Sie haben die vergangenen Jahre überdauert, sich weiterentwickelt und wirken heute vitaler denn je. Viele andere Gruppen hingegen sind verschwunden – schade, aber auch ein Ansporn, bestehende Strukturen zu stärken.
Wer durch Schleswig-Holstein cruist, weiß: An Bauerncafés führt kein Weg vorbei! Und ein Club hat das gleich zum Programm gemacht: die Rollerfreunde Käffchentourer – sie dürften jedes Café zwischen Nord- und Ostsee kennen. 😄
Doch auch neue Clubs bereichern inzwischen die Szene:
Die MP3-Verrückten aus dem Norden Hamburgs widmen sich voll und ganz den dreirädrigen Rollern.
In Neumünster sind die Rollerpossis zuhause – mit kleinerem Hubraum, aber mindestens genauso viel Fahrspaß!
15 Jahre Alster-Roller 2025Anrollern Schaalsee – 60 Maxiscooter – 2025
Blickt man ein Stück weiter nach Niedersachsen, sticht sofort der Rollerclub 2000 ins Auge. Auch hier blickt man auf eine langjährige Gemeinschaft zurück. Hinzu kommen die Rollerfreunde Rotenburg, die Rollerfreunde Syke und natürlich die traditionellen Leonardo-Rollerfreunde Bremen – alle mit treuen Mitgliedern und hohem Wiedererkennungswert.
Ein Stück weiter südlich, aber immer noch im Norden, rollen die Lüneburger Rollerfahrer durchs Land. Und wer sich bis in den Harz wagt, trifft dort auf die sympathischen Rollerfreunde Harz.
All diese Clubs – und hoffentlich noch viele mehr, die ich nicht alle namentlich erwähnt habe – bilden gemeinsam eine lebendige, vielfältige Rollerszene im Norden. Ich bin dankbar, ein Teil davon zu sein und mich aktiv einbringen zu dürfen.
Und zum Schluss ein kleiner Abstecher gen Osten – nach Brandenburg: Dort heißen dich die Rollerfreunde Prignitzherzlich willkommen!
Danke an euch alle – für euer Engagement, eure Begeisterung und eure Liebe zum Motorroller!
Egal, wie ungemütlich das Wetter draußen gerade ist – im Café ist es meist kuschelig.
Und wenn dazu noch Tortenträume serviert werden, rückt die Welt ganz von selbst wieder an ihren Platz.
Draußen darf es ruhig stürmen, regnen oder toben. Hier drinnen ist Zeit. Und Ruhe.
Auf meinen Rollertouren habe ich im Laufe der Jahre so manche kleine Perle entdeckt. Orte, die man nicht sucht – sondern findet. Und wenn es das Wetter einmal nicht anders zulässt, dann macht auch die Anfahrt mit dem Auto Freude. Der Weg zählt.
Und weil meine Liebe nicht nur dem Roller, sondern auch gutem Eis und feinem Kuchen gilt, habe ich für alle Gleichgesinnten eine eigene Seite aufgebaut.
Für Genießer. Für Entdecker. Für Menschen, die wissen, dass ein guter Moment manchmal einfach nach Vanille, Sahne und einem warmen Platz schmeckt.
Und wieder über 10.000 Kilometer mehr auf der Uhr…
Das erste Highlight des Jahres war der MoGo Lübeck 2025 Ende April. Gemeinsam mit den Alster-Roller und Kasi on Tour haben wir über 50 Großroller auf die Straße gebracht. Das Wetter war auf unserer Seite – so soll es sein!
Das zweite dicke Ding war dann das gemeinschaftlich organisierte Großrollertreffen am 11. Mai am Schaalsee. Neben Treffpunkt-Motorroller.de waren auch die Rollerfreunde Prignitz und Kasi on Tour beteiligt. Zusammen haben wir das Treffen zu einem vollen Erfolg gemacht – über 65 Großroller sprechen für sich! Für das nächste Jahr haben wir drei Orgas schon neue Ideen.
Nummero drei: unsere Vier-Tages-Tour mit den Alster-Rollern ins Weserbergland, ins Hotel Löwenherz. Zwölf Rollerverrückte gaben alles – Fahrspaß pur!
Doch das war noch längst nicht alles: Die Alster-Roller feierten im Juni ihr 15-jähriges Bestehen. Chapeau!
15 Jahre Alster-Roller 2025
Auch meine Freunde aus der Prignitz waren zu Besuch in Schleswig-Holstein – ein wunderbarer Ausflug. Und sie haben schon angekündigt, wiederzukommen!
Meine Touren zum Selenter See waren zwar oft von Regen begleitet, aber die Strecke ist jedes Mal die Fahrt wert. Genauso wie all die anderen kleinen Touren, die ich allein, in kleiner Runde oder zu zweit gefahren bin – etwa mit Christopher nach Boltenhagen.
Mittelpunkt v. Sl.-H. mit den RFP. 2025Selenter See. 2025We love Maxi-Scooter. 2025Es war nicht immer gemütlich in 2025Beste Sicht
Zwischendurch habe ich hier im Blog immer wieder meine Meinung zur Motorroller-Community kundgetan.
Und dann kam der traurigste Moment des Jahres: Am 15. Oktober verstarb Andrea – viel zu früh, viel zu schnell.
Honda-Forza-Gruppe 20232024Bad Segeberg am See – 2024Schaalsee 202515 Jahre Alster-Roller 2025
Nicht nur in ihrem Sinne werde ich weitermachen, sondern für alle Motorroller-Verrückten, die Spaß an diesem großartigen Hobby haben.
Zum Schluss möchte ich noch eines sagen – weil es mich einfach freut: All die Stinkstiefel des letzten Jahres haben dieses Jahr keine Rolle mehr gespielt. Sie haben der Szene zwar Schaden zugefügt, sie dadurch aber auch stärker gemacht. Heute spielen sie keine Rolle mehr – und das ist gut so.
Und 2026? Da wird noch einiges passieren. Bleibt gespannt und neugierig!
Es gibt Menschen, mit denen verbringt man nicht viel Zeit.
Andrea und ich hatten etwas über ein Jahr – mehr nicht. Und doch hat sie tiefe Spuren in mir hinterlassen.
Andrea war eine Naturgewalt: groß, kräftig und voller Gefühl.
Und dann kommt da so ein Arschloch um die Ecke – namens Krebs. Ein richtig mieses Arschloch: Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Im September 2024 haben wir angefangen, über das zu sprechen, was da kommen wird.
Schon dieser erste Tag – beim Eis in der Eis-Liebe und unsere Fahrt nach Bad Segeberg an den See – war groß und emotional.
Eine ihrer Fragen damals war, ob man sie vergessen wird. Ich konnte schon da sagen: Niemand wird vergessen. Und dass es im Herzen mehr als einen Platz geben kann.
Es folgten Monate voller Mut und Zuversicht, aber auch Rückschläge – und schließlich unser letztes Gespräch. Bei Andrea im Krankenhaus.
Ich hatte mir Zeit genommen, keine weiteren Termine an diesem Tag. Wir sprachen über fünf Stunden. Andrea erzählte mir aus ihrem Leben – wild, bewegt, verletzt. Von Liebe, Erfüllung und dem Danach.
Ich war tief bewegt von ihrer Klarheit und ihrem Mut. Von ihrem großen Herzen.
Nach unserem Gespräch schrieb ich zwei Songs: einen über Andrea, ihr Leben und ihre beiden großen Leidenschaften – Angeln und Motorroller – und einen über unser Thema am Krankenbett: Dass wir auf der anderen Seite wiedersehen, wen wir hier geliebt haben – und wer uns hier geliebt hat.
Und dann kam die Nachricht am 15.10.2025: „Andrea ist friedlich im Kreise ihrer Lieben eingeschlafen.“
Gute Reise, Andrea – wir werden uns wiedersehen!
Honda-Forza-Gruppe 2023
2024
2024
2024
2024
30 Jahre HHCN 2024
Bad Segeberg am See – 2024
15 Jahre Alster-Roller 2025
Edda und Andrea, unsere Seelchen. 15 Jahre Alster-Roller 2025
Das Thema Dreirad Motorroller geht in der allgemeinen Euphorie der Biker klang- und sanglos unter.
Einen Motorroller mit zwei Rädern zu grüßen und zu akzeptieren, fällt den „gestandenen“ Motorradfahrern schon sehr schwer. Aber wenn der Scooter auch noch ein drittes Rad hat, dann ist wirklich Schluss mit lustig.
Genial zu sehen, wie die „Biker“ selektiv die Gruppe grüßen! Schlimm ist, wenn man aus Versehen in eine Gruppe Motorräder kommt. Die entgegenkommenden Brüder im Geiste haben keine Scheu vor Peinlichkeiten, ihrerseits.
MP3 530 und Trycity 300Trycity 300 und Peugeot 400
In den letzten fünf Jahren hat sich zu diesem Thema bereits viel getan und bei meinem Club, den Alster-Roller, fahren immer mehr PilotInnen auf drei Rädern mit.
Die Gründe mit einem dreirädrigen Motorroller zu fahren sind vielfältig. Ich lasse diese mal aussen vor. Denn es zählt ja, was der Fahrende daraus macht.
Und Jahreskilometerleistungen um die 8.000 -10.000 Kilometer (und mehr) sprechen für sich. Da kommt so mancher Schönwetterfahrer auf seinem fetten Motorrad in 10 Jahren nicht ran.
Mittlerweile gibt es reichlich Auswahl. Egal ob die Dreirad-Scooter von Piaggio, Yamaha, Peugeot, Kymco oder Quadro V3 kommen, Spass machen sie alle und an Leistung für den Spass und die Freude mangelt es auch nicht.
Man kann wählen zwischen 300 – 550 ccm und hat je nach Modell und Anbieter zwischen 25 – 51 PS zur Verfügung.
Das Fahren ist etwas anders als auf zwei Rädern, aber schnell hat man sich dran gewöhnt.
Ich persönlich freue mich über die Rollerfreunde mit drei Rädern. Und auf die nächste Tour mit Euch!
Jetzt, wo die Tage endlich wieder länger hell sind und sich langsam auch die Sonne blicken lässt, kommt die Lust zurück, auf meinen TMax 560 zu steigen.
Ich gehöre ja bekanntermaßen zur Fraktion der Warmduscher. Am liebsten starte ich erst, wenn die Temperaturen mindestens 12 Grad erreichen!
Auf der Suche nach einem humorvollen Begriff für ein Saisonkennzeichen stieß ich bei Google auf folgende Seite: Humorarchiv/Motorradfahrerjargon. Kann man sich mal anschauen.
Mit meinen 48 PS lohnt sich ein Abmelden bzw. ein Saisonkennzeichen wirklich nicht. Viele „echte“ Biker mokieren sich ja gerne über die Fahrer mit Strichkennzeichen. Kann doch jeder so machen, wie er es für richtig hält! Aber mit der Toleranz unter Motorradfahrern ist das sowieso immer so eine Sache.
Meine erste Tour 2025 führte mich gleich zum Nord-Ostsee-Kanal ins Eisstübchen in Rendsburg. Eine ideale Strecke, um sich einzufahren.
Je eine Kugel: Vegas, Sylter Sahne, Schwedisch Karamell und Karamell Krokant
Eigentlich war das Wetter sehr angenehm, und ich war entspannt unterwegs. Allerdings stellte sich die Konfiguration zwischen Navi, Handy und Headset als suboptimal heraus. Alle paar Minuten kam die nervige Ansage: „Verbindung konnte nicht hergestellt werden!“ Da war sehr schnell Schluss mit der Entspannung! Den Fehler konnte ich tatsächlich erst zuhause beheben.
Einer meiner Gedanken auf der Tour galt auch den Konsequenzen, die ich letztes Jahr auf mich genommen habe, weil ich persönlich sehr ungern mit Motorrädern unterwegs bin. Ich verstehe die wenigen Biker absolut, die gerne in gemischten Gruppen fahren möchten – und ich will das eben nicht! Leider konnten das letztes Jahr nur wenige nachvollziehen. Toleranz ist nun mal keine Einbahnstraße. Mal sehen, ob es dieses Jahr etwas besser wird.
Zu den Konsequenzen zählt auch, dass ich nun kein Mitglied mehr beim Honda-Helix-Club-Nord bin. Daher wird es 2025 weniger Tourberichte geben. Der Vorteil: Ich habe jetzt mehr Zeit für meinen eigenen Club, die Alster-Roller.
Erstaunt war ich auch darüber, dass es tatsächlich selbst in so lockeren Gruppierungen wie Rollerclubs, Machtspielchen gibt. Ey Leute, tobt euch zuhause im Garten aus oder geht wieder arbeiten, wenn euch das Leben in der Rente zu langweilig ist!
Jetzt freue ich mich darauf, bald das erste zarte Grün zu sehen, das uns in den kommenden Tagen entgegen sprießen wird – bevor die Natur dann voll und ganz erblüht.
Das Coffee to Fly bleibt weiterhin mein Hotspot. Besser geht es hier in der Nähe einfach nicht!
Außerdem habe ich einen kleinen Laden entdeckt, der geschmackvolle Motorradbekleidung anbietet und einen sehr engagierten Service betreibt: 24 Helmets in Hamburg. 24 Helmets hat eine große Auswahl an besonderen Helmen und ausserdem ein Faible für Baseballcups. Ebenfalls befinden sich wirklich schicke Jacken und Streetwear in den Regalen. Hier nur einige genannte Marken: John Doe, NACA, North of Berlin, BELL und viele andere. Eine wohltuende Alternative zu den omnipräsenten Louis-Filialen. Schaut dort mal vorbei – ich bin mir sicher, der Laden wird euch gefallen.
Jethelm gefälligst?
John Doe
Streetware
Helme satt
750 four, Rickman
Harley for sale
Baujahr 1962
Kaffeemaschine
Das waren ein paar Gedanken zum Start in die neue Saison. Ich wünsche uns allen eine unfall- und pannenfreie Fahrt!
DLzG
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